Esche-Museum: Diese kreativen Termine erwarten Besucher im Winter

Das Esche-Museum Limbach-Oberfrohna lädt ein

Limbach-Oberfrohna

Wenn man im Winter nicht so richtig weiß, wohin mit sich, ist das Esche-Museum eine gute Adresse. Allein in den nächsten Wochen hat man mehrere Möglichkeiten, vor Ort etwas zu unternehmen.

 

Maschinenstricken als nachhaltige Handarbeit

Am 31. Januar um 13 Uhr steht der nächste Termin für einen weiteren Grundkurs im Maschinenstricken an. Handstrickmaschinen waren in früheren Jahrzehnten beliebt, weil man sich damit in kurzer Zeit gestrickte Kleidung wie modische Pullis und Jacken herstellen konnte. Heute werden sie für individuelle, selbstgemachte und nachhaltige Mode wiederentdeckt.

 

Technik, Tradition und Praxis

Die Arbeit an der Strickmaschine ist gut zu erlernen, dennoch gilt es, einige technische Abläufe zu beachten. Zum Workshop werden Veritas-Strickmaschinen mit einem Doppelbett aus DDR-Zeiten zur Verfügung gestellt.

 

Arbeiten im Esche Lab

Natürlich wird im Esche Lab gearbeitet, wo auch weitere Handstrickmaschinen vorgestellt werden. Den Workshop leitet die erfahrene Maschinenstrickerin und Textildesignerin Virginia Reil.

 

Führung durch die Sonderausstellung zur Puppenstube

Am 1. Februar findet um 14 Uhr im Esche-Museum Limbach-Oberfrohna eine Führung durch die aktuelle Sonderausstellung "Moderne Zeiten in der Puppenstube: Bodo Hennig - ein Spielzeughersteller mit Wurzeln im Erzgebirge" statt.

 

Bodo Hennig und die Geschichte der Puppenhaus-Herstellung

Die ehemalige Firma Hennig war einstmals größter Hersteller von Puppenstubenmöbeln, Puppenhäusern und Zubehör und ist heute unter Sammlern bekannt und entsprechend begehrt. Gezeigt werden die ehemaligen Musterkollektionen der Firma: eingerichtete Puppenhäuser, Messevitrinen und Puppenmöbel.

 

Erzgebirgische Wurzeln und Sammlerstücke

Die Geschichte des Firmengründers Bodo Hennig kann nicht ohne das Erzgebirge als einst weltweit bedeutenden Standort der Puppenhaus-Herstellung erzählt werden. Neben den Hennig-Häusern sind deswegen Puppenstuben der Sammlerin Elke Kramer sowie Puppenhäuser aus aktueller Produktion der Firma Rülke zu sehen. In der Führung wird die erzgebirgische Herkunft Bodo Hennigs beleuchtet und weitere wissenswerte Zusammenhänge vermittelt.

 

Gemeinsam kreativ beim Handarbeitstreffen

Beim beliebten Handarbeitstreffen am 7. Februar um 13 Uhr bringt jeder sein Handarbeitsprojekt mit - egal ob Gestricktes, Gehäkeltes, Geklöppeltes oder Gesticktes. Es werden Ideen und Tipps ausgetauscht oder einfach miteinander geplaudert. Neue Teilnehmerinnen sind herzlich willkommen. Das Handarbeitstreffen findet wieder im Esche Lab, einer Textilwerkstatt im 3. Obergeschoss des Esche-Museums, statt. Es werden die verschiedenen Möglichkeiten des kreativen textilen Arbeitens in der Werkstatt vorgestellt und vielleicht auch neue Ideen besprochen.

 

Patchwork-Workshop mit Stoff und Farbe

Am 21. Februar beginnt der Kurs bereits um 12 Uhr. Im Workshop wird ein Stoffbild in improvisierter Patchwork-Technik genäht und auf Keilrahmen gespannt. Dabei entstehen je nach Stoff- und Farbwahl individuelle und ganz persönliche Objekte - modern oder traditionell. Den Kurs leitet Annett Schmiedel, die bereits einige Patchwork-Kurse im Museum durchführte. Es stehen Baumwoll- und Leinenstoffe in unterschiedlichen Mustern und Farben zur Verfügung. Es wird gebeten, eine eigene Nähmaschine mitzubringen; bei Bedarf kann auch eine Nähmaschine gestellt werden. Der Kurs ist für Anfänger mit Grundnähkenntnissen und Fortgeschrittene geeignet.

 

Anmeldung und Kontakt

Für alle Kurse ist eine Anmeldung erforderlich. Diese erfolgt telefonisch unter 03722 93039 oder per E-Mail an [email protected] .

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