FSV-Kicker begibt sich auf die Spuren der Psychologie

Joshua Putze plaudert über Fußball und sein Hobby

Zwickau

Vor dem FSV Zwickau steht am Samstag eine reichlich 200 Kilometer lange Busreise. Denn die Fußball-Mannschaft tritt in der Fußball-Regionalliga Nordost beim 1. FC Magdeburg II an. Der Anstoß erfolgt am 7. März 14 Uhr. Mit an Bord wird Joshua Putze sein. Der 31-Jährige trägt seit dem vergangenen Spätherbst das Trikot der Westsachsen. Auf der Fahrt könnte es durchaus passieren, dass er ein Buch in die Hand nimmt. „Ich lese seit einiger Zeit gern Werke, in denen es um Psychologie geht“, verrät der FSV-Akteur.

Gegner ist Tabellenneunter

Zwickau steht in der Tabelle deutlich vor dem Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt. Doch Putze weiß, dass es nicht einfach wird. „Zweite Mannschaften sind immer technisch gut ausgebildet und spielen einen guten Fußball. Mit Intensität und Zweikampfhärte wollen wir dem Gegner den Spaß nehmen. Dann glaube ich, können wir das Spiel in eine gute Richtung lenken“, blickt er auf das Duell des Tabellenfünften gegen den Neunten des Klassements.

Start in Glienick

Putze ist auf dem Rasen ein erfahrener Mann. Er hat bereits in der 2. Bundesliga und der 3. Liga Staub gewischt und kennt die Regionalliga Nordost ebenfalls sehr gut. Angefangen hat alles in seinem Heimatort. In der Grundschulzeit hatten seine Freude bei der SG Glienick vor den Toren Berlins gekickt. „Da wollte ich auch dabei sein und ging schließlich mit“, sagt der defensive Mittelfeldspieler. Mit dem Ball konnte er gut umgehen, deshalb folgte der Wechsel in die Nachwuchsabteilung des FC Energie Cottbus.

Putze lobt Zwickauer Umfeld

An der dortigen Sportschule legte der Kicker auch das Abitur ab. Im Männerbereich lief Putze nicht nur für die Lausitzer auf, sondern auch für den BFC Dynamo, die Sportfreunde Lotte und Union Fürstenwalde. Im November 2025 erfolgte der Wechsel aus Cottbus zum FSV Zwickau. „Hier gibt es beste Bedingungen. Eine Wohnung war für mich schnell gefunden, es gibt ein professionelles Umfeld. Der Rasen ist perfekt, es gibt Krafträume. Als Spieler fehlt es dir an nichts“, so der Kicker, der in Zwickau ein Arbeitspapier bis 2027 unterschrieben hat.

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