FSV-Saisonbilanz: Spielzeit endet ohne Heimniederlage und auf Platz 3!

Die Schwäne haben zum dritten Mal hintereinander in der Regionalliga-Nordost zulegen können und sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Spitzengruppe geworden. Im Sommer verlassen drei torgefährliche Offensivspieler die Sachsen.

Zwickau

Der FSV Zwickau hat die Regionalliga-Saison 2025/26 mit 64 Punkten und einem Torverhältnis von 52:44 auf dem dritten Platz beendet und sich im Vergleich zu 2024 (12. Platz, 50:59 Tore) und 2025 (4. Platz, 47:46 Tore) erneut verbessern können.

Während die Schwäne die zweitbeste Heimmannschaft sind, hatte das Team von Rico Schmitt auswärts jedoch immer wieder Probleme. Acht Pleiten in der Fremde haben letztlich den achten Platz – unter anderem hinter dem FSV Luckenwalde und der zweiten Mannschaft des 1. FC Magdeburg – in dieser Statistik zur Folge. „Eine tolle Saison ist zu Ende, und wir können stolz auf uns und unsere erbrachten Leistungen sein“, sagte der 57-Jährige und ergänzte: „In der nächsten Saison heißt es dann wieder rattern, rattern, rattern, damit unsere Träume in Erfüllung gehen.“

Schwänestark: 17 Heimspiele – 0 Niederlagen

Die Schwäne sind – neben Drittligist MSV Duisburg und Regionalliga-West-Aufsteiger Fortuna Köln – eines von drei Teams in den ersten vier Ligen in Deutschland, welche in dieser Spielzeit im heimischen Stadion ungeschlagen geblieben sind. In der „GGZ-Arena“ konnten nur fünf Teams einen Punkt mitnehmen.

Die Partien gegen den FC Eilenburg und den BFC Dynamo endeten jeweils 2:2 und hatten einen identischen Spielverlauf. Die Gegentore fielen immer erst in der Nachspielzeit der ersten und zweiten Halbzeit. Der 1. FC Lokomotive Leipzig (1:1) und die VSG Altglienicke (2:2) erzielten innerhalb der letzten zehn Minuten den Ausgleich. Die fünfte Punkteteilung war eine torlose gegen den FC Carl-Zeiss Jena.

Zwickau fängt sich auswärts 33 Gegentore

Während es in der „GGZ-Arena“ für die Schmitt-Schützlinge – saisonübergreifend seit 31 Spielen – läuft, haben diese auswärts immer wieder Probleme. So setzte es insgesamt acht Niederlagen in fremden Stadien, von denen sieben mit mehr als drei Gegentoren beendet wurden. Gegen Eilenburg, Altglienicke, Halle, Chemnitz und den BFC Preussen kassierten die Schwäne allesamt drei, gegen Meuselwitz waren es derer vier und gegen Jena sogar fünf Gegentore. Die knappste Niederlage gab es beim BFC Dynamo (0:1).

Dass es auch anders geht, zeigte der FSV Zwickau bei seinem Gastspiel im altehrwürdigen „Bruno-Plache-Stadion“, wo er die erste Mannschaft war, die dem 1. FC Lokomotive Leipzig (2:0) eine Niederlage zufügen konnte. Beim zweiten Verein aus der Messestadt, der BSG Chemie Leipzig, feierten die Schwänen ihren einzigen Last-Minute-Sieg der Saison. Verantwortlich für diesen war der diesjährige Topscorer Lukas Eixler.

Emsland-Connection verlässt Sachsen

Der 22-jährige Offensivspieler konnte in 30 Einsätzen zehn Tore erzielen, dazu sieben Vorlagen geben. Eine Bilanz, die bei höherklassigen Vereinen Begehrlichkeiten weckte, weswegen Eixler nach zwei Jahren den FSV Zwickau verlassen wird. Neben dem niederländischen Zweitligisten Vitesse Arnheim hat weiterhin der deutsche Drittligist 1860 München die Fühler ausgestreckt. Gleiches gilt für den Ex-Verein von Eixler, den SV Meppen, welcher in der kommenden Saison wieder in der 3. Liga antreten wird.

Luca Prasse, der im Winter vom Zweitligisten Holstein Kiel ausgeliehen wurde und in 14 Einsätzen vier Tore schoss sowie eine Vorlage gab, wird gleichfalls mit dem Drittliga-Aufsteiger in Verbindung gebracht. Damit verlässt die Emsland-Connection Sachsen nach einem gemeinsamen halben Jahr Zwickau und startet womöglich – wie damals schon in der U19 – beim SVM durch.

Der „Fußballgott“ hängt die Schuhe an den Nagel

Mit Marc-Philipp Zimmermann hat der erfolgreichste Torschütze der Regionalliga-Nordost seine Schuhe an den Nagel gehängt. Der 36-jährige Angreifer erzielte in 303 Spielen insgesamt 140 Tore. In den letzten drei Partien trug sich der „Fußballgott“ gegen Erfurt, Chemnitz und Chemie Leipzig noch einmal in die Torschützenliste ein.

Nach Davy Frick und Mike Könnecke beendete mit „Zimbo“ eine weitere Identifikationsfigur seine Karriere bei den Schwänen.

Konstanter rot-weißer Zuschauerzuspruch

In der vergangenen Saison besuchten durchschnittlich 5.396 Zuschauer die „GGZ-Arena“. Wenngleich es 29 weniger als im Vorjahr gewesen sind, konnte dessen ungeachtet der fünfte Platz in dieser Wertung behauptet werden. Besser waren nur Jena (7.645), Halle (7.267), Erfurt (7.156) und die Lok‘sche (6.352).

Noch in dieser Woche lest ihr auf BLICK.de ein großes, zweiteiliges Interview mit FSV-Sportdirektor Robin Lenk!

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