FSV Zwickau: Emotionales Wiedersehen mit dem Aufstiegsteam von 2006

13 Spieler sowie die beiden Trainer von damals kamen zum Wiedersehen nach Zwickau.

Zwickau

In der Halbzeitpause des Punktspieles in der Regionalliga Nordost zwischen FSV Zwickau und FC Rot-Weiß Erfurt (2:1) gab es ein Wiedersehen mit einer Mannschaft vom FSV, welche vor 20 Jahren den Aufstieg in die damalige Amateur-Oberliga Süd schaffte.

13 Spieler des Aufstiegsteams vor Ort

Vom Aufstiegsteam von 2006 waren insgesamt 13 Spieler anwesend. Zudem auch die beiden Trainer Uwe Ferl und Klaus Georgi. Der heute 67-jährige Ferl spielte für Chemie Böhlen, 1. FC Lok Leipzig, BSG Chemie Leipzig, Vorwärts Dessau und Stahl Brandenburg. „Ich war der einzige Spieler in der DDR, der für fünf verschiedene Vereine gespielt hat“, sagte der technisch-versierte Mittelfeldakteur.

Uwe Ferl erinnert an bewegte Laufbahn

Ab 1994 fungierte Ferl zunächst als Spielertrainer in Markranstädt, später beim FC Sachsen Leipzig (jetzt wieder BSG Chemie), FSV Zwickau, in Piesteritz und noch einmal in Markranstädt bis 2018. Obwohl Ferl schon zwei Hüft-OP hinter sich hat, spielt er noch Fußball oder Tennis mit dem bekannten Ex-Nationalspielerin wie Dieter Kühn, Frank Baum und dem Böhlener Toptorjäger Klaus Havenstein.

„Beim SSV Markranstädt bin ich noch als Sportlicher Berater für die 1. Mannschaft tätig“, sagte Ferl. Zum Treffen beim FSV fügte er hinzu: „Ich habe alle Spieler von damals wiedererkannt und mich über die Einladung vom FSV sehr gefreut. Es war ein schönes Gefühl“.

Uwe Ferl erinnert an bewegte Laufbahn

Der Kapitän der Aufstiegsmannschaft Alexander Köcher spielte von 2000 bis 2009 für den FSV. Seine aktive Laufbahn beendete er in einem Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten Borussia Dortmund an der Halde.

„Es war eine prima Sache, die Jungs von damals wiederzusehen. Gefreut habe ich mich sehr, dass meine Freunde aus Tcheschien (Zdrasil, Kubik und Mydlo d.V.) auch gekommen sind. Wir waren eine geschlossene Mannschaft und haben alle zusammengehalten“, sagte Köcher. Vom FSV-Vorstand erhielt die Mannschaft zur Verabschiedung eine Erinnerungsmedaille.

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