Der FSV Zwickau bleibt in der heimischen „GGZ-Arena“ eine Macht. Daran konnte auch der – wenngleich aktuell schwächelnde – Hallesche FC nichts ändern. Vor 7.070 Zuschauern besiegten die Schwäne den Gast aus Sachsen-Anhalt mit 2:1. Eixler und Martens drehten den 0:1-Rückstand und siegten zum dritten Mal in Folge. Am „Tag der Deutschen Einheit“ ist der FSV beim BFC Dynamo im Einsatz.
Spitzenspiel in Sachsen – Sechster gegen Fünfter!
FSV-Trainer Schmitt schickte jene elf Akteure auf das Feld, welche in der Vorwoche einen 1:0-Arbeitssieg beim Schlusslicht Hertha Zehlendorf eintüteten. Dementsprechend stand der zuletzt angeschlagene Abwehrspieler Ziemer gleichfalls in der Startformation. Siegtorschütze von Baer, der unter der Woche beim Benefiz-Spiel unter der Woche einen Schlag abbekam, saß vorerst auf der Bank. Albert, der sich am Dienstagabend als Torschütze auszeichnete, stand nach seiner sechswöchigen Verletzungspause aufgrund einer Daumenverletzung noch nicht wieder im Kader.
Schmitt, der am Vortag seinen 57. Geburtstag beging, betonte vor dem Spitzenspiel zwischen dem Sechsten und Fünften: „Wir müssen uns auch gegen Halle, gegen eine spielstarke und erwachsene Mannschaft, reinsteigern.“ Gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig und den FC Carl-Zeiss Jena haben die Schwäne das bereits unter Beweis gestellt.
Halle mit Möglichkeiten, Zwickau kämpft sich in die Partie
In der Anfangsviertelstunde belauerten sich beide Teams, wollten fehlerfrei agieren, sodass es bis zur 17. Minute dauerte, ehe es die erste Chance gab. Diese besaßen die Gäste aus Halle. Elezi kam nach Vorlage von Stierlin aus elf Metern zum Abschluss. Hiemann parierte glänzend und wickelte den Ball um den Pfosten. Aus dem folgenden Eckballreigen konnte der HFC kein Kapital schlagen. Drei Zeigerumdrehungen später kam Elizi erneut zum Abschluss, diesmal schoss der 27-jährige Mittelfeldspieler ans Außennetz.
Anschließend kämpfen sich die Schwäne besser in die Partie und meldeten sich in der 26. Minute erstmalig offensiv zu Wort. Nach Möbius-Flanke und Eixler-Vorlage kam Dobruna final nicht zum Kopfball. Nach einer halben Stunde setzte sich Dobruna durch, seine straffe Hereingabe fand im Zentrum allerdings keinen Abnehmer.
Fakhro schießt nach 306 Minuten wieder ein HFC-Tor
Wie aus dem Nichts gingen die Gäste aus Sachsen-Anhalt in der 36. Minute in Führung. Nach einer präzisen Flanke von Hartmann, der zuvor Sengersdorfer auswackelte, köpfte Fakhro den Ball am langen Pfosten ein. Bei seinem dritten Saisontor sah FSV-Innenverteidiger Somnitz nicht gut aus. Der HFC erzielte nach 306 Minuten wieder ein Tor. Unmittelbar nach diesem hatten Eixler und Möbius gute Gelegenheiten, um für den sofortigen Ausgleich zu sorgen.
Erst scheitert ein Traumspielzug, ehe Eixler explodiert
Ein Traumspielzug der Schwäne führte noch nicht zum 1:1 vor der Pause. Nach überragendem Pass von Somnitz verzog Dobruna denkbar knapp. Den mitgelaufenen und frei stehenden Eixler hatte der agile Angreifer übersehen. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit traf der FSV doch zum mehr als verdienten Ausgleich. Nach einer Vorlage von Haubner hämmerte Eixler den Ball aus 18 Metern mit seinem schwächeren linken Fuß in die Maschen. HFC-Schlussmann Sven Müller war bei dem abgefälschten Abschluss absolut machtlos. Mit drei Saisontoren ist der 21-jährige Offensivspieler nun der beste FSV-Torschütze.
Magic-Martens mit Traumtor
Die Hallenser entwickelten nach dem Seitenwechsel sofort Druckmomente: Nach einem langen Einwurf hatte Hartmann die erneute HFC-Führung auf dem Fuß, Hiemann war allerdings auf dem Posten. Dazu ging ein Löhmannsröben-Kopfball knapp über das Tor. Eine Stunde war gerade gespielt, da schnappte sich Martens den Ball, nahm Maß und schlenzte sensationell in den Winkel. Für den flinken Flügelflitzer war es das zweite Saisontor. Zwei Minuten später verpassten Haubner und Möbius das 3:1. HFC-Schlussmann Müller hielt mit zwei bockstarken Paraden sein Team im Spiel. Auch in der 73. Minute war der 29-jährige Schlussmann gegen Möbius der Sieger.
Die Gäste aus der Händelstadt traten – trotz Fünfachwechsel - offensiv nicht mehr in Erscheinung. Damit blieb es beim dritten Sieg in Folge für den FSV Zwickau, der damit den sechsten Platz in der Tabelle manifestiert.
Sachsenpokal-Termin & Eintrittspreise gegen Rabenstein stehen fest
In der dritte Runde im „Wernesgrüner Sachsenpokal“ tritt der FSV Zwickau am Sonntag, dem 12. Oktober, um 14 Uhr bei der SG Handwerk Rabenstein an. Gespielt wird im „Sportpark Rabenstein“, welcher für 1.200 Zuschauer ausgelegt ist. Damit ist ein Heimrechttausch oder der Umzug ins „eins-Stadion – An der Gellertstraße“ vom Tisch. Der Sachsenligist stellt den Schwänen 500 Tickets zur Verfügung, welche ab sofort im „Schwäneshop“ erworben werden. Diese kosten – inklusive Vorverkaufsgebühr – elf Euro, Kinder bis einschließlich 16 Jahre erhalten freien Eintritt. In Rabenstein wird es keine Tageskasse geben. Anstoß ist um 14 Uhr.
Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.




