FSV Zwickau kassiert erste Heimniederlage seit 23 Monaten!

Die Schwäne haben nach einer schwachen Leistung mit 0:3 gegen den Greifswalder FC verloren. Die Gäste aus dem hohen Norden nutzten besonders die Konteranfälligkeit aus.

Zwickau

Der FSV Zwickau hat – nach 31 ungeschlagenen Heimspielen in Folge – erstmals wieder den Platz in der „GGZ-Arena“ als Verlierer verlassen. Vor 4.330 Zuschauern unterlag die Schmitt-Elf dem Greifswalder FC verdient mit 0:3. Am Dienstag geht es für Schwäne beim formstarken Chemnitzer FC weiter, welcher die ersten beiden Saisonspiele siegreich sowie gegentorfrei gestalten konnte.

Der Protest um die Aufstiegsregelung geht weiter

„Never change a winning team“ hieß das Credo bei FSV-Trainer Rico Schmitt. Auf der Bank nahm der zuletzt gesperrte Theo Martens wieder Platz. Für Neuzugang Tim Hannemann am ein Einsatz noch zu früh. Nachdem FSV-Sportdirektor Robin Lenk am Vorabend im „eins-Stadion - An der Gellertstraße“ weilte, stattete CFC-Sportdirektor Chris Löwe nun den Gegenbesuch ab. Im Heimblock „E5“ ging derweil der Protest weiter und es wurde das Spruchband „Das ist eure letzte Saison: Kompassmodell jetzt!“ präsentiert. Dazu hing am Zaun „Meister müssen aufsteigen!“. Im Block waren zudem die Namen von Peter Frymuth (Präsident des Westdeutschen Fußballverbandes), Ralph-Uwe Schaffert (Präsident des Norddeutschen Fußballverbandes), Thomas Bergmann (Präsident des Südwestdeutschen Fußballverbandes), Christoph Kern (Präsident des Bayerischen Fußballverbandes) und Hermann Winkler (Präsident des Nordostdeutschen Fußballverbandes) zu lesen.

Gallige Greifswalder schlagen in der ersten Halbzeit zweimal eiskalt zu

Auf dem Feld hatten die Schwäne – nachdem der Ball eine Minute geruht hatte – mit Lennert Möbius sofort den ersten Abschluss. Im Tor der Gäste stand Luis Ackermann – verpflichtet vom FC Carl-Zeiss Jena –, der Jakub Jakubov ersetzte. Der Stammtorgüter fehlte aus privaten Gründen. GFC-Kapitän Robert Leipertz prüfte nach einer Viertelstunde Lucas Hiemann mit einem Kopfball. Auf der Gegenseite prüfte Cemal Sezer, der zuvor bereits mit einem Distanzschuss auf sich aufmerksam gemacht hatte, den Gäste-Torwart gleichfalls mit einem Kopfball. In der 26. Minute traf Grace Bokaka für gallige Greifswalder. Die Vorlage lieferte Kay Seidemann. Die Schmitt-Schützlinge kamen bis zum Pausenpfiff zu keiner guten Gelegenheit mehr. Auf der anderen Seite gab Seidemann, der sich erneut gegen Ben-Luca Moritz durchsetzen konnte, in der 45. Minute seinen zweiten Assist. Diesmal schob Colin Kroll-Thiel zum 0:2 ein. Die FSV-Fans schickten ihr Team mit einem kurzen Pfeifkonzert in die Kabine.

3+2 Offensiv-Wechsel blieben ohne Erfolg

Zur Pause gab es bei den Hausherren einen Dreifachwechsel. Mit Nick Breitenbücher, Philipp Harant und Paul-Philipp Besong kamen frische Offensivkräfte. Den Platz verließen dafür Joshua Putze, Veron Dobruna und Sezer. Die ersten zwei Chancen im zweiten Durchgang hatten die Greifswalder, die beiden Torschützen – Bokake und Kroll – verpassten leichtsinnigerweise die Vorentscheidung. Janis Juckel hatte nach einer Stunde den nächsten Abschluss für die Hansestädter. In der 69. Minute kamen Fynn Seidel und Martens für FSV-Kapitän Andrej Startsev und Sandro Sengersdorf.

Ziemer trifft Querbalken & Heim das Tor

Die erste Möglichkeit der Schwäne in der zweiten Halbzeit hatte Sonny Ziemer nach einem Eckball. Der Abschluss des 24-jährigen Innenverteidigers touchierte die Latte. Während Breitenbücher und Besong den Anschlusstreffer verpassten, schlug stattdessen der eingewechselte Felix Heim mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze zu und sorgte für den 0:3-Endstand. Nach dem Auftaktsieg sind die Schwäne nun auf dem harten Boden der Regionalliga gelandet.

Bezirksderby in Chemnitz

Am Dienstag, dem 04. August, steht für den FSV Zwickau das Bezirksderby gegen den Chemnitzer FC auf der Agenda. Das letzte Duell der beiden sächsischen Traditionsvereine fand am 33. Spieltag der vergangenen Saison statt. Der CFC siegte vor 7.362 Zuschauern im „eins-Stadion - An der Gellertstraße“ mit 3:2. Mehr als 1.000 FSV-Fans begleiteten damals ihr Team. Ähnlich viele werden es sicherlich auch diesmal werden. Tickets für den Gästeblock gibt es im „Schwäneshop“ sowie online über den CFC-Ticketshop. Sollte es eine Tageskasse am Spieltag geben, werden die Preise um zwei Euro erhöht.

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