Der FSV Zwickau hat das Heimspiel gegen Hertha 03 Zehlendorf gewonnen. Vor 4.035 Zuschauern in der „GGZ-Arena“ wurde das Tabellenschlusslicht mit 1:0 besiegt. Für den dritten Sieg in Serie sorgte Veron Dorbuna. Da das Heimspiel unter dem Motto „Wir feiern 50 Jahre Europapokal in Zwickau!“ stand, zeigte der Fanblock „E5“ eine sehenswerte Choreografie, welche die Erfolge vor einem halben Jahrhundert – in dem Fall wurde das Tor von Ludwig Blank gegen Celtic Glasgow nachgestellt – in Erinnerung rief. Die FSV-Spieler liefen derweil in Jubiläums-Trikots auf. Am kommenden Freitag steht das Spitzenspiel beim Halleschen FC an.
FSV-Linksverteidiger Sengersdorf: „Wir unterschätzen niemanden.“
Im Vergleich zum 2:1-Auswärtssieg bei der zweiten Mannschaft des 1. FC Magdeburg veränderte FSV-Trainer Rico Schmitt sein Team auf drei Positionen. Für den gelb-gesperrten Theo Martens kehrte der zuletzt gelb-gesperrte Cemal Sezer in die Startformation. In dieser standen weiterhin Nick Breitenbücher und Luca Prasse, dafür saßen Lennert Möbius und Joshua Putze auf der Bank. Linksverteidiger Sandro Sengersdorf – der seit drei Spielen startet – sagte vor dem Duell gegen das Tabellenschlusslicht: „Der Trainer wäscht uns schon vor solchen Spielen den Kopf, damit wir alle mit voller Konzentration herangehen. Wir werden Zehlendorf keinesfalls unterschätzen.“
Führungstreffer am Freitag, dem 13., in der 13. Minute
Die Schwäne schwärmten sofort aus und Lukas Eixler gab in der vierten Minute den ersten Warnschuss von der Strafraumgrenze ab. Drei Zeigerumdrehungen später tauchte Außenverteidiger Oliver Fobassam im Sturmzentrum auf und hatte die nächste Chance. Die Schmitt-Schützlinge agierten weiter druckvoll und gingen nach 13 Minuten verdientermaßen in Führung. Einen Sengersdorf-Eckball verwertete Veron Dobruna, der damit – wie schon in Magdeburg – für den frühen Führungstreffer sorgte. Für den 25-jährigen Offensivspieler war es das sechste Saisontor. Unmittelbar danach hatte Dobruna das zweite Tor auf dem Fuß, verzog aber knapp. Nach einem Prasse-Schuss in der 20. Minute beruhigte sich das Spiel merklich. Beide Teams konnten bis zum Halbzeitpfiff jeweils noch eine Gelegenheit für sich reklamieren.
FSV-Fans supporten Team zum achten Heimsieg
Die zweite begann wie die erste: bedächtig. Nach zehn Minuten gab Hertha-Kapitän Ernes Smailovic einen Distanzschuss ab, der am Kasten von Lucas Hiemann, der bis dato noch keinen Ball halten musste, vorbeistrich. Nach einer Stunde musste der FSV-Schlussmann einen Distanzschuss – erneut abgegeben von Smailovic – über den Querbalken lenken. Als Nächstes gab Ben Schulz einen Kopfball ab, der Hiemann vor keinerlei Probleme stellte. Gleiches galt für den Schuss des eingewechselten Diren-Mehmet Günay. Die beste Möglichkeit, um das vorentscheidende 2:0 zu erzielen, verpasste Eixler – nach feiner Vorlage von Marc-Philipp Zimmermann – in der 80. Minute. Es war die zweite Möglichkeit nach dem Seitenwechsel für die Schwäne, die erste besaß Sezer. In den Schlussminuten mussten alle FSV-Fans mehrmals zittern, so hatte das Tabellenschlusslicht durchaus Chancen, um auf 1:1 zu stellen. Final blieben die Schwäne – seit dem 4:0 gegen den Chemnitzer FC im November – in der „GGZ-Arena“ wieder gegentorfrei.
FSV Zwickau springt nach dem achten Heimsieg in dieser Saison auf den vierten Tabellenplatz, bei den Gästen aus Berlin leuchtet weiterhin die rote Laterne.
Schwäne reisen zum „Team der Stunde“
Der Hallesche FC ist das beste Team der Rückrunde. So konnte die Mannschaft von Robert Schröder sechs von Spielen gewinnen. Am 18. Spieltag gab es ein 1:1-Unentschieden beim BFC Dynamo. Im Hinspiel siegten die Schwäne vor 7.070 Zuschauern in der „GGZ-Arena“ mit 2:1. Lukas Eixler und Theo Martens drehten die Partie. Das letzte Spiel im „Leuna-Chemie-Stadion“ wiederum ging mit 0:2 verloren.
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