Harte Schale, weicher Kern: Limbacher Biker spenden für Elternverein krebskranker Kinder

Welche Summe übergeben wurde und was mit dem Geld passiert

Limbach

Kürzlich ging der 15. Benefizlauf des Elternvereins krebskranker Kinder Chemnitz über die Bühne. Unter der Schirmherrschaft von Jens Weißflog wurde das Event traditionell am Fuße des Fichtelbergs im Kurort Oberwiesenthal veranstaltet.

10.000 Euro Spende

Auf den Weg gemacht hatten sich dafür auch ein paar Biker des Limbacher Motorradclubs Delirium Germinicum. Und sie hatten eine wertvolle Fracht: eine 10.000 Euro-Spende konnten sie dem Verein übergeben.

Geld aus verschiedenen Events

Das Geld stammt aus verschiedenen Veranstaltungen, die die Biker über ein Jahr verteilt, organisiert haben. Am Stand auf dem Weihnachtsmarkt, beim Benefizkonzert im Jugendhaus Rußdorf oder beim internationalen Bikertreffen zu Pfingsten in Wolkenburg - immer stand irgendwo eine Spendenbox, die von den Bikern und Freunden gut gefüllt wurde.

Hilfe und Beistand

Es werde immer öfter deutlich, dass es zwar einigen sehr gut geht, aber viele Menschen auch mit Schicksalsschlägen zu kämpfen haben. „Dort wollen wir gern anpacken und helfen“, so Bikerchef Tommy Wetzel.

Entscheidung vor vielen Jahren

Für den Elternverein krebskranker Kinder haben sich die Biker vor vielen Jahren auch deshalb entschieden, weil die Mitglieder selbst schon Erfahrungen mit Krebserkrankungen gemacht und auch einige gute Freunde, Bekannte oder sogar Familienangehörige verloren haben. „Und da es nie nur den Erkrankten selbst betrifft, sondern auch seine Familie und Freunde, wollen wir den Verein unterstützen. Denn dort kommt das Geld an der richtigen Stelle an, davon haben wir uns schon mehrfach überzeugt“, so Tommy Wetzel.

Erholung für die Familie

Die 10.000 Euro sollen laut Vereinsvorsitzendem Eckhard Wünsch in ein dreitägiges Familienwochenende in einem Hotel gesteckt werden. „Damit wollen wir eine Erholungsphase für die betroffenen Familien schaffen“, so Wünsch. Er sei sehr dankbar für das jahrelange Engagement der Limbacher Biker. „Das kommt wirklich von Herzen“, sagt Wünsch.

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