Heimniederlage besiegelt den Abstieg des HC Glauchau/Meerane

Der Verein aus Glauchau und Meerane steigt aus der Handball-Regionalliga ab. Im Spiel gegen Pirna/Heidenau war der HC vor 374 Zuschauern über weite Strecken chancenlos. Warum?

Glauchau

8 Siege und 2 Unentschieden aus 30 Spielen reichen nicht zum Klassenerhalt: Der HC Glauchau/Meerane steigt nach sechs Jahren aus der Handball-Regionalliga ab. Fahrten zu Auswärtsspielen in Sachsen-Anhalt und Thüringen gehören damit in der neuen Saison der Vergangenheit an.

374 Zuschauer verfolgen letztes Heimspiel

Im letzten Heimspiel der Saison kassierte das HC-Team am Samstagabend eine 24:33 (11:16)-Niederlage gegen die SG Pirna/Heidenau. Vor 374 Zuschauern waren Christian Döhler mit sechs Treffern und Nico Cornelius mit vier Treffern die besten Werfer im Team der Gastgeber, welches das Geschehen nur in der ersten Viertelstunde ausgeglichen gestalten konnte.

HC fehlt es an Konstanz

Pirna/Heidenau – mit dem Ex-HC-Torjäger Vaclav Klimt – bestimmte das Geschehen auf der Platte: Kompromisslos in der Abwehr und beweglich im Angriff. Eigenschaften, die das HC-Team über weite Strecken vor allem in der Rückrunde vermissen ließ. Trotz des Wechsels auf der Trainerbank, wo Oliver Pflug und Daniel Friese nach der Trennung von David Kylisek die Verantwortung übernahm, kehrte in den letzten Monaten aus unerklärlichen Gründen keine Konstanz in die Leistungen der Westsachsen ein. Deshalb gingen auch die Duelle gegen Mitkontrahenten im Abstiegskampf verloren.

Zwei Teams steigen ab

Neben Glauchau/Meerane steigt der THSV Eisenach II ab. Ein Sieg oder zwei Unentschieden mehr hätten dem HC schon zum Klassenerhalt gereicht. Nun soll es mit einem neuen Trainer-Duo und einem personellen Umbruch einen Neuanfang in der sächsischen Oberliga geben. (hof)

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