Hitzige Debatte: Wird die neue Ballsporthalle in Zwickau nicht gebaut?

Zwickau-Ballsporthalle: Vorhaben Finanzausschuss nimmt Thema von der Tagesordnung

Zwickau

Der geplante Neubau einer Ballsporthalle in Zwickau-Neuplanitz ist ein Großprojekt mit einem Gesamtvolumen von rund 16,7 Millionen Euro. Der Freistaat Sachsen unterstützt den Bau mit rund 6,2 Millionen Euro. Trotz großer Diskussionen und einiger Bedenken stimmte der Stadtrat im November mehrheitlich zu, der Firma Goldbeck Ost aus Treuen den Zuschlag als Generalübernehmer zu erteilen.

 

Vergabeverfahren sorgt für Verzögerung

Doch dann gab es seitens der unterlegenen Firma einen Widerspruch, der das Projekt ausbremst.

Das Thema Ballsporthalle in Neuplanitz, konkret die Aufarbeitung der Vorgänge des Zustandekommens der Vergabekriterien beim Neubau-Vorhaben, stand im aktuellen Finanzausschuss auf der Tagesordnung, ist aber auf Antrag aller im Stadtrat vertretenen Fraktionen vertagt worden.

Beschlüsse reichen bis ins Jahr 2017 zurück

Der Grundsatzbeschluss zur Sanierung und Erweiterung des Ballsportzentrums Neuplanitz wurde bereits 2017 gefasst und im November 2024 folgte der Vorhabensbeschluss zum Neubau einer Sporthalle in Neuplanitz. Sowohl im Vereins- als auch im Schulsport besteht ein erheblicher Bedarf an Hallenfläche in Zwickau.

Zwischenlösung für Bundesliga-Handball

Dass die Bundesligaspiele der Handballerinnen des BSV Sachsen Zwickau aktuell in der Sparkassen Arena laufen, ist nur eine Zwischenlösung. Mit dem geplanten Neubau soll die vorhandene Kernsportstätte im Stadtteil Neuplanitz erweitert und gefestigt werden.

Die neue Sporthalle diene primär dem Breiten- und Schulsport und kann für Bundesligaspiele im Frauenhandball genutzt werden.

 

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