Hoppelndes Wochenende: Kaninchenzüchter präsentieren ihre schönsten Tiere

Pleißaer Kaninchenzüchter laden zu ihrer Sommerschau ein

Pleißa

An die 160 Kaninchen – vom kleinen Löwenköpfchen über Rex-Kaninchen, Mecklenburgische Schecken und Loh-Kaninchen bis hin zum Deutschen Riesen – hoppeln am Wochenende des 18. und 19. Juli wieder in Boxen im Festzelt auf dem Platz neben der Feuerwache Pleißa.

Der Rassekaninchenzuchtverein S416 Pleißa veranstaltet am Samstag und Sonntag, jeweils ab 9 Uhr, seine traditionelle Tierschau und präsentiert 30 Rassen und Farbschläge. Für Kinder gibt es auch wieder eine Hüpfburg, Tombola und eine Bastelstraße. Die Feuerwehr Pleißa will mit einem Infomobil sowie einer Technikschau über ihre Arbeit Auskunft geben. Am Samstagnachmittag ab 15 Uhr erklingt Musik der Gitarrengruppe Ina Gehlsdorf. Am Samstagabend ist ebenfalls Livemusik geplant: ab 20 Uhr tritt Schlager-Newcomerin Jaqueline Engel auf.

Aus drei Geburtstagskaninchen wurde ein Hobby

An der Spitze des Kaninchenzuchtvereins steht seit vielen Jahren Andreas Philipp. Zur Kaninchenzucht kam er Ende der 1990er-Jahre eher zufällig. „Meine Tochter hatte zum Geburtstag drei Kaninchen geschenkt bekommen. Da habe ich mir gedacht: Jetzt machen wir es richtig“, erinnert er sich.

Kleine Kaninchen

Heute hält Philipp rund 30 Loh-Kaninchen in der Farbvariante Blau. Besonders fasziniert ihn, die Entwicklung der Tiere von klein auf zu begleiten. „Es ist einfach schön, die Kaninchen beim Aufwachsen zu beobachten“, sagt er.

So niedlich die Tiere mit ihren Knopfaugen auch wirken – reine Kuscheltiere sind sie jedoch nicht. Manche lassen sich zwar streicheln, die meisten sind jedoch lebhaft und zeigen auch einmal deutlich, wenn ihnen etwas nicht passt.

Nachwuchs für die Kaninchenzucht gesucht

Der Rassekaninchenzuchtverein S416 Pleißa zählt derzeit 28 Mitglieder, diese Zahl ist in den letzten Jahren konstant geblieben. Doch junge Leute für das Hobby Kaninchenzucht zu begeistern, sei nach wie vor schwer.

Zumal die aktuellen Preissteigerungen am Markt auch im Bereich der Tierhaltung einschlagen: „Vor ein paar Jahren hat ein Sack Pellets noch sechs Euro gekostet, jetzt sind es knapp 20“, so Philipp. Die Pellets seien allerdings das Futtermittel Nummer eins für die Tiere, da sie alle Nährstoffe enthalten, die Kaninchen benötigen.

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