„Kochen verbindet“: Afghanischer Kochabend in Zwickau lädt zum Mitmachen ein

Interkulturelles Kochen als Brücke zwischen Menschen

Zwickau

Das Projekt „Kochen verbindet“ findet in Zwickau seit Anfang 2017 mehrmals im Jahr in wechselnden Einrichtungen statt. Es bietet die Möglichkeit, kulinarische Vielfalt zu entdecken und schafft Raum für Begegnungen, Gespräche, Neugier und interkulturellen Austausch.

Afghanische Spezialitäten gemeinsam zubereiten

Am Freitag, 23. Mai, bietet sich im Rahmen des Projektes „Kochen verbindet“ wieder Gelegenheit, in der Gemeinschaft zu kochen, zu essen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Diesmal dreht sich alles um Köstlichkeiten aus der afghanischen Küche. Eingeladen wird in den Nico-Treff in die Nicolaistraße 21 (Eingang über den Innenhof). Los geht es um 16 Uhr mit vorbereitenden Arbeiten. „Wer um 16 Uhr noch nicht da sein kann, kann später kommen“, sagt Rahel Woogk vom Nico-Treff.

Qabuli, Borani Banjan und Mantu: Ein Fest der Aromen

Gekocht wird Qabuli, ein afghanisches Reisgericht mit Rosinen, Karotten und Fleisch, und Borani Banjan, Schmorgemüse, sowie Mantu, mit Hackfleisch gefüllte Teigtaschen. Für die Gerichte wird unter anderem Gemüse geschält und zerkleinert, Teig geknetet, Hackfleisch gewürzt und portioniert.

Einblick in die Esskultur Afghanistans

Die afghanische Küche ist besonders reich an Aromen, vielfältig und faszinierend. Ob würzige Suppen, Gemüse- und Reisgerichte oder herzhafte Eintöpfe und süßes Gebäck – der afghanische Abend wird ganz bestimmt ein orientalischer Gaumenschmaus für die Sinne und ermöglicht einen emotionalen Blick auf die afghanische Esskultur. Vermittelt wird diese von afghanischen Frauen.

Kulinarik trifft Kino: Abend endet mit Leinwandvergnügen

Im Anschluss an das gemeinsame Kochen und Essen ist ein unterhaltsames Leinwandvergnügen vorgesehen. „Hobbyköche, Feinschmecker oder einfach nur am Kochen (und/oder Essen) Interessierte verschiedenen Alters, Geschlechts und Herkunft sind herzlich eingeladen, die ganz besondere Kulinarik und Esskultur Afghanistans kennenzulernen“, sagt Ulrike Lehman, Gleichstellungs-, Ausländer- und Integrationsbeauftragte der Stadt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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