Kunstverein in Glauchau: Marstall-Umbau schafft neue Möglichkeiten

Rund 1,5 Millionen Euro fließen in den Schloss-Bereich. Zur Mitgliederversammlung wurde ein Termin für die Eröffnung genannt. Welche Bilanz der Verein zieht.

Glauchau

Durch den Umbau des alten Marstalls im Schloss in Glauchau erhöht sich der Gestaltungsspielraum des Kunstvereins „art gluchowe“. Für rund 1,5 Millionen Euro entsteht ein neuer Ausstellungsort, der künftig auch größere Exponate der städtischen Galerie aufnehmen kann. Die Arbeiten laufen. Mit dem Ausbau setzt die Stadt Glauchau gemeinsam mit dem Kulturraum Vogtland-Zwickau, dem Freistaat Sachsen und dem Bund ein starkes Zeichen.

Anlaufpunkt für Menschen aller Generationen

Dies wird die Strahlkraft der städtischen Galerie und seine regionale und überregionale Bedeutung weiter stärken und soll ein kultureller Anlaufpunkt für Menschen aller Generationen sein. Die Eröffnung ist für September 2027 geplant. Diesen Termin hat der Kunstverein kürzlich zur Mitgliederversammlung genannt.

Engagement steht im Kontext zur Kulturhauptstadt

Auf der erwähnten Beratung hat der Verein gestern seinen Vorstand für die kommenden vier Jahre gewählt. Nico Tippelt (Präsident), Thorsten Dahlberg (Vorsitzender), Andreas Bauer (Schatzmeister), Rolf Streubel (Schriftführer), Birgit Mehner (Beisitzerin) und Tillmann Röhner (Beisitzer). In seinem Jahresbericht zog der Vereinsvorsitzende Thorsten Dahlberg eine sehr positive Bilanz für 2025.

Verein glänzt mit umfangreichem Programm

Der Verein konnte erneut ein vielfältiges Programm aus Ausstellungen, Konzerten, künstlerischen Projekten und besonderen Veranstaltungen realisieren. Dabei stand das Vereinsjahr ganz im Zeichen einer hohen künstlerischen Aktivität und eines erweiterten Engagements im Kontext der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Sieben Ausstellungen in der Galerie, fünf Ausstellungen im Ratshof, drei Ausstellungen im Gesundheitszentrum im Krankenhaus Glauchau und zehn Projekte und Aktionen wurden organisiert.

Verein setzt auf Gruppenausstellungen

Der Verein setzte vorwiegend auf Gruppenausstellungen, was einen erheblich höheren organisatorischen Aufwand bedeutete und zugleich eine besondere Herausforderung für die räumlichen Möglichkeiten der Galerie darstellte. „Das kann sich absolut sehen lassen. Ein besonderer Dank gilt der Galerieleiterin Katarzyna Zierold und ihrer rechten Hand Annett Hapke sowie den ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in der Kunstgalerie“, so die Einschätzung des Vereinsvorsitzenden Thorsten Dahlberg und des Präsidenten Nico Tippelt in einer nach der Mitgliederversammlung verfassten Pressemitteilung.

Umbau eröffnet neue Möglichkeiten

Klar ist: Mit dem Umbau des Marstalls erweitern sich die Möglichkeiten des Vereins und erhöht sich das Pensum für die Mitwirkenden.

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