Modellbahn trifft Puppenhaus: Diese Ausstellungen lohnen sich im Advent

Modellbahnausstellung und Bodo-Hennig-Sonderschau

Limbach-Oberfrohna

Statt Geschenken kann man zum Nikolaustag auch einmal Ausflüge verschenken. Diese lohnen sich nicht nur an diesem zweiten Adventswochenende: Bereits zum 30. Mal findet die Modellbahnausstellung in der Turmpassage statt.

Modellbahnausstellung feiert 30. Jubiläum

Neben diesem Wochenende, an dem wie an allen Öffnungstagen von 13 bis 18 Uhr ein Vorbeikommen lohnt, ist die Schau auch noch am 21., 28. und 29. Dezember für Interessenten vorbereitet.

Veranstaltungsort in der Turmpassage

Zu finden sind die Modellbahner in gewohnter Weise in den früheren Rossmann-Räumen des Hauses, die nur von der Moritzstraße aus zu erreichen sind.

Fünf Modellbahnanlagen werden präsentiert

Zu sehen sind wieder fünf Modellbahnanlagen. Dazu gehören: Die H0-Gemeinschaftsanlage (Epoche II/III, digital/computergesteuert), auf der der Bahnhof Limbach (Sachs.) und der Bahnhof Schwarzburg zu sehen sind.

Zweigleisige Hauptstrecke als separate Anlage

Bei der H0-Gemeinschaftsanlage (Epoche III/IV, digital/computergesteuert) ist eine zweigleisige Hauptstrecke zu bewundern, die eigentlich zur Anlage 1 gehört, aus Platzgründen aber wieder separat steht.

Weitere Anlagen mit neuen Details

Zudem wurden eine Spur-I-Gemeinschaftsanlage (digital) sowie eine H0-Heimanlage (Epoche II, digital) mit einigen neuen Details errichtet.

Aufwendiger Aufbau seit dem Buß- und Bettag

Und das dauert! Bereits seit dem Buß- und Bettag sind die Modelleisenbahner mit dem Aufbau ihrer aktuellen Ausstellung beschäftigt.

Rangierspiel für kleine Besucher

Vor allem für kleine Besucher steht wieder das beliebte Rangierspiel (kleiner Bahnhof in Spur H0) zum Angebot. Dabei wird ein Zug aufgelöst, wobei jeder Wagen am Ende auf dem richtigen Gleis stehen muss, um be- oder entladen zu werden. Bei richtiger Lösung gibt es ein Diplom.

Verkauf gebrauchter Modelleisenbahnprodukte

Wie gewohnt kann man vor Ort auch gebrauchte Modelleisenbahnprodukte erstehen.

Weihnachtsausstellung im Esche-Museum

Im Esche-Museum gibt es wie jedes Jahr um diese Zeit eine Weihnachtsausstellung. Dieses Mal lautet ihr Motto: „Bodo Hennig – ein Spielzeughersteller mit Wurzeln im Erzgebirge“.

Puppenmöbel zwischen Erzgebirge und Allgäu

Ausgangspunkt der Sonderausstellung ist das Firmenarchiv der Bodo Hennig Puppenmöbel GmbH. Die Firma aus dem Allgäu war einstmals größter Hersteller von Puppenstubenmöbeln in der Bundesrepublik. Die Wurzeln des Firmengründers liegen im Erzgebirge: Geboren in Borstendorf, verließ der junge Bodo Hennig seine Heimat in der Nachkriegszeit Richtung Bayern.

Zeitgeschichte im Miniaturformat

Seine Puppenmöbel und Häuser spiegeln die modernen Wohn- und Designtrends der jeweiligen Jahrzehnte wider – ein Stück Zeitgeschichte im Miniaturformat. Die Leihgaben kommen aus dem Museum Oberschönenfeld bei Augsburg, das heute das Firmenarchiv bewahrt.

Puppenhausdesign in der Region

Der Blick der Ausstellung fällt auch auf das Erzgebirge: In der alten Heimat Bodo Hennigs gab es zahlreiche Spielzeughersteller, die ab den 1950er Jahren ebenfalls moderne Einrichtungen für Puppenhäuser herstellten.

Regionale Arrangements und moderne Puppenstuben

Stellvertretend dafür hat die ortsansässige Sammlerin Elke Kramer wieder liebevolle Arrangements gestaltet. Bis heute produziert die Firma Rülke in Eppendorf Puppenhäuser samt Einrichtungen.

Moderne Puppeneinrichtungen der 1960er und 1970er

Aus dem Firmenarchiv werden moderne Puppeneinrichtungen der 1960er und 1970er Jahre gezeigt. Auch hier hielten moderne Zeiten in der Puppenstube Einzug. Ein Puppenhaus in der Ausstellung steht zum Spielen zur Verfügung.

Führungen

Am 28. Dezember um 14 Uhr gibt es einen Museumsrundgang zwischen den Jahren. Zum Abschluss der Sonderschau am 1. Februar 2026 findet um 14 Uhr eine weitere Führung statt.