Musikcocktail mächtig geschüttelt. Was Musikfans vom 1. bis 3. August erwartet

Open Air in Gößnitz lädt wieder ein

Gößnitz

Drei Tage Musik, Leidenschaft und Festivalflair: Das Open Air in Gößnitz steht vor der Tür. Was die Musikfans erwartet vom 1. bis 3. August ein Musikangebot, das seinesgleichen sucht. "Wir haben in diesem Jahr den Musikcocktail wieder mächtig geschüttelt, so dass für vielerlei Musikgeschmäcker etwas dabei ist", sagt Henry Mersiowsky vom veranstaltenden Verein Initiative für Musik & Kultur Gößnitz e.V. (IMUKG).

Es sind 24 Bands, die auftreten, entweder auf der großen Open-Air-Bühne oder im Festzelt.

Unverändert sympathisch

Was 1993 als kleines Musikfest begann, hat sich zu einem der sympathischsten und bodenständigsten Festivals in Thüringen entwickelt: das Gößnitz Open Air. Abseits von Kommerz, dafür mit umso mehr Herzblut und familiärer Atmosphäre, bleibt sich das Festival treu - auch 2025.

"Am Charakter unseres Festivals ändert sich grundlegend nichts", so Henry Mersiowsky. Das heißt, es gibt keine territoriale Trennung zwischen Bühne und Zeltplatz sowie entspanntes Zelten neben dem Auto. Man kann bis 60 Meter vor der Bühne campen (wenn man das denn möchte) oder hinter dem Bahndamm ganz in Ruhe. Alle Preise in Bezug auf Nahrungs- und Genussmittel bleiben auf niedrigem Niveau, heißt es vom Verein.

"Ein Garant für Ohrwürmer"

Wer schon Donnerstag kommen will, für den spielt ab 19 Uhr Nobody mit ehrlichem Rock und Spielfreude. Am Freitag beginnt das Hauptprogramm ab 15 Uhr auf der großen Bühne. Die vielversprechende Newcomer-Band The Dumbels eröffnet das Festival mit frischem Sound. Danach geht es lautstark weiter:

Maintpoint bringen modernen Metal mit kraftvollen Riffs, gefolgt von Nachtblut, die mit düsterem Dark Metal für Gänsehaut sorgen. Letzte Instanz verbinden Rock mit Geige und großen Gefühlen - ein Garant für Ohrwürmer.

Mit epischem Power Metal und aufwendiger Kriegsbemalung marschieren Warkings ein, bevor Subway to Sally mit ihrer Mischung aus Mittelalter-Rock und harter Action ein musikalisches Feuerwerk zünden. Den krönenden Abschluss liefert Kilmister, die mit Bass, Bart und rotzigem Rock‘n‘Roll den Geist von Motörhead aufleben lassen. Parallel dazu gibt es Musik im Bierzelt: Theodor Strom sorgt mit eigenem Sound für ein Kontrastprogramm.

Start mit Kirsche & Co

Der Samstag beginnt um 10.30 Uhr im Bierzelt mit Kirsche & Co., die mit kultigem Sound für den Einstieg sorgen. Es folgt die Melanie Hammerband mit Rock zwischen Blues, Gefühl und Energie. Auf der großen Bühne geht es am Nachmittag Schlag auf Schlag weiter: Lament überzeugen Fans von The Cure, Valley of the Sun liefern staubtrockenen Stoner Rock aus dem US-Underground. End of Green bringen melancholisch-düsteren Rock auf die Bühne, gefolgt von Megaherz, die mit Neuer Deutscher Härte und donnernden Beats für ordentlich Druck sorgen.

Schandmaul nehmen das Publikum mit auf eine musikalische Reise ins Mittelalter - verspielt, tanzbar und voller Energie. Später reißen Hämatom mit aggressivem Crossover-Sound die Bühne ab. Den Abschluss des Abends liefern Black Rosi - fünf Frauen, die mit ihrer kraftvollen AC/DC-Hommage den Rock‘n‘Roll hochleben lassen.

Auch auf der Zeltbühne gibt es Highlights: Paralyzed bringen Retro-Rock im Stil der 70er auf die Bühne. Für den Abschluss sorgt die Horst Adler Kapelle mit einer schrillen, lauten und legendären Show. Am Sonntagvormittag klingt das Festival eintrittsfrei aus - beim gemütlichen Rock‘n‘Folk-Frühschoppen mit Herrmann‘s Crossroads.

"ein Stück Lebensgefühl"

Nach einem Wochenende voller Musik, Energie und Gemeinschaft endet das Gößnitz Open Air. Für viele ist es nicht nur ein Szenetipp, sondern ein echtes Stück Lebensgefühl. Tickets sind unter www.openairgoessnitz.de sowie an der Abendkasse erhältlich.

 

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