OB-Wahl in Werdau: Sören Kristensen feiert klaren Sieg mit fast 72 Prozent der Stimmen

Der Amtsinhaber geht in seine zweite Amtszeit. Er erhielt 71,9 Prozent der Stimmen. Was bei einem Blick auf die Zahlen vom Sonntag etwas Anlass zur Sorge macht.

Werdau

Einen klaren Sieg hat Sören Kristensen (Unabhängige Liste) bei der Oberbürgermeisterwahl in Werdau eingefahren. Der 62-Jährige geht damit in seine zweite Amtszeit auf dem Chefsessel im Rathaus. Der Amtsinhaber, der im Vorfeld auch als Favorit galt, erhielt 71,9 Prozent der Stimmen (5275). Damit setzte sich Kristensen gegen Philipp Meyer (Bürger für Werdau/1417 Stimmen) und Willy Lippold (Linke/647 Stimmen) durch. Die beiden Herausforderer sitzen im Stadtrat.

Unerwartetes Ergebnis

Sören Kristensen in einem ersten Facebook-Statement: „Zunächst erst einmal ganz herzlichen Dank für dieses Wahlergebnis, das ich in dieser Höhe nie erwartet hätte.“ Die Stadt an der Pleiße erlebte trotz der bevorstehenden OB-Wahlen recht ruhige Wochen. Es gab keine Scharmützel. Kristensen schreibt: „Danke auch an meine Mitbewerber für einen fairen Wahlkampf.“ Sein Slogan hieß „Gemeinsam für Werdau.“

Gemeinsam für eine lebenswerte Stadt

Kristensen will – auch mit den Mitbewerbern um das Amt – die Weichen für die weitere Entwicklung der Stadt stellen: „Machen wir gemeinsam unsere Stadt und ihre Ortsteile noch etwas besser, moderner und lebenswerter. Mit meiner ganzen Kraft werde ich in den kommenden Jahren weiter dafür arbeiten.“ Er wurde für die nächsten sieben Jahre gewählt.

Hohe Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung lag bei 47,8 Prozent. Nur 7377 Frauen und Männer von 15.420 Wahlberechtigten nutzten die Chance zur Stimmabgabe bei der OB-Wahl. Auch dazu äußert sich der alte und neue OB: „Die Wahlbeteiligung von unter 50 Prozent macht mir Sorgen.“ Daran könne nur gemeinsam mit den Bürgern etwas geändert werden.

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