Pleißentalklinik in Werdau: Schließung der Kinderstation wird verschoben

Der Betrieb in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin wird bis Ende Februar 2026 aufrechterhalten. Welche Angebote künftig Familien mit Kindern zur Verfügung stehen.

Werdau

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an der Pleißental-Klinik in Werdau bleibt nun doch länger geöffnet als ursprünglich geplant. Der Betrieb soll mindestens bis Ende Februar 2026 aufrechterhalten werden. Ursprünglich war geplant, die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin aufgrund der schwierigen Lage des Hauses schon Ende Dezember 2025 zu schließen.

Begründung der Klinikleitung

„Die Schließung ist unausweichlich“, sagt Klinik-Geschäftsführer Uwe Hantzsch und ergänzt: „Doch gewinnen die Familien durch die Verlängerung zwei Monate mehr Zeit, sich an die veränderte Situation zu gewöhnen, und sie können nun besser planen.“ Auch könnten die Übergänge von Patienten in weiterführende Versorgungsstrukturen geordneter vorbereitet werden. Das Versorgungsspektrum in der Pädiatrie stehe im verlängerten Zeitraum weiterhin im gewohnten Umfang zur Verfügung.

Zukünftige Versorgungsstrukturen

Nach der Schließung der Werdauer Pädiatrie geht wie geplant die stationäre Versorgung in der Region auf das Heinrich-Braun-Klinikum in Zwickau sowie seine Zweigstelle in Glauchau, das SRH Klinikum in Gera und das Krankenhaus Obergöltzsch in Rodewisch über. Dies ist mit den Häusern bereits abgestimmt, so der Landkreis Zwickau in einer auf seiner Homepage veröffentlichten Pressemitteilung. Ende September stellte die Pleißentalklinik ihr Sanierungskonzept vor, zu dessen Bestandteilen die Schließung der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin gehört.

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