Premierenjubel im Gewandhaus Zwickau: Dieses Stück sorgt für reichlich Gesprächsstoff

Austausch beim Premierenempfang zu Kohlhaas

Zwickau

Beim Premierenempfang nach der Aufführung von "Michael Kohlhaas" im Zwickauer Gewandhaus tauschten sich begeisterte Zuschauer und Theatermacher über die ungewöhnliche Inszenierung aus. Puppentheaterdirektorin Christine Schmidle (1. v. l.) zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Leipziger Maskentheatercompagnie "Compania Sincara", die gemeinsam mit dem Theater Plauen-Zwickau Kleists Novelle als clowneskes Maskenspiel auf die Bühne brachte.

 

Lob für die Maskenarbeit

Im Gespräch mit Generalintendant Dirk Löschner, Gastregisseur Rico Ditzmeyer und Maskenbildnerin Franziska E. Schubert lobte sie vor allem die Wirkung der Masken: Sie machten die Figuren zugleich komisch und ernst und ließen Raum für eigene Deutungen.

 

Humorvolle Umsetzung schwerer Literatur

Das Publikum erlebte an diesem Abend eine Inszenierung, die schwere Literatur mit viel Humor verbindet. Auch für die Schauspieler war das Maskenspiel Neuland: Wochenlang arbeiteten sie an Körperhaltung und Bewegung, um ihren Figuren Ausdruck zu verleihen.

 

Erfolgreiche Premiere im Gewandhaus

Am Ende der Premiere zeigte sich: Das ungewöhnliche Konzept kommt an. Lachen und Nachdenken lagen nah beieinander - und der Applaus im Gewandhaus bestätigte den Erfolg der Inszenierung.

 

Nächste Vorstellung

Die nächste Vorstellung ist am 6. Februar um 19.30 Uhr im Gewandhaus.

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