Radprofi wechselt das Team: Wie fällt seine erste Zwischenbilanz aus?

Dominik Röber ist bei der Oberösterreich-Rundfahrt dabei

Wilkau-Haßlau

Dominik Röber hatte sich im vergangenen Winter dafür entschieden, auf seinem sportlichen Weg eine neue Richtung einzuschlagen. Nach mehreren Jahren beim Team Benotti-Berthold wechselte der 26-Jährige zum Team Vorarlberg nach Österreich.

„Nicht nur bei dieser Rundfahrt lief es für mich gut“

Nun zog der Radprofi aus Reinsdorf, der mittlerweile in Wilkau-Haßlau zu Hause ist, nach seinem 17. Gesamtplatz beim Fleche de Sud in Luxemburg eine erste Zwischenbilanz. „Nicht nur bei dieser Rundfahrt lief es für mich gut. Ich bin mit dem bisherigen Verlauf der Saison zufrieden, zumal ich vorher bei der Tour of Hellas in Griechenland ebenfalls ordentlich unterwegs war“, meint Röber, der einst beim ESV Lok Zwickau mit dem Radsport begonnen hatte.

Bei dem jüngsten Etappenrennen betrug sein Rückstand auf dem Gesamtsieger gerade einmal 45 Sekunden.

Wechsel nach Österreich war gut

In der Zwischenwertung der Rad-Bundesliga Österreich ist der Westsachse aktuell auf dem 5. Rang zu finden. In diesem Wettbewerb steht sein Teamkollege Tobias Nolde, der einst als Nachwuchsfahrer am Bundestützpunkt Chemnitz trainierte und lernte, ganz oben.

Colin Stüssi sei aktuell der stärkste Fahrer im Team Vorarlberg. Deshalb gehöre es auch zu Röbers Aufgaben, je nach der besprochenen Taktik dem Schweizer in entscheidenden Rennsituationen zur Seite zu stehen.

„Der Wechsel nach Österreich hat mir sehr gut getan, aus meiner Sicht ist das Jahr bisher ansprechend verlaufen. Ich bin Teil eines starken Teams“, sagt Röber, der in diesem Zusammenhang die familiäre Atmosphäre in dem kleinen Profiteam lobt.

Nächstes Rennen in der Wahlheimat

An diesem Wochenende steht für Röber ausnahmsweise kein Wettbewerb an, doch die nächste große Aufgabe wartet bereits auf ihn und seine Mannschaftskollegen. Das Team Vorarlberg ist vom 4. bis 7. Juni bei der Oberösterreich-Rundfahrt dabei.

Das Rennen ist Teil der Europa-Tour des Weltverbandes UCI und wird über 4 Etappen ausgetragen. Dabei müssen die Pedaleure insgesamt 518 Kilometer bewältigen. „Für uns ist dieses Rennen in Österreich natürlich enorm wichtig“, macht der Sachse klar, dass er mit seiner Truppe auf den Straßen in der Region Linz eine gute Rolle spielen möchte.

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