Rainers Räucherkäse fehlt künftig auf den Märkten

Mehr als 20 Jahre lang sorgte Rainer Gutte auf Märkten in Limbach-Oberfrohna, Hohenstein-Ernstthal oder Glauchau für besondere Delikatessen. Warum macht er nicht weiter?

Callenberg, Limbach-Oberfrohna, Glauchau

Rainers leckerer Räucherkäse fehlt künftig auf den Märkten. Für seine geräucherten Klassiker war Rainer Gutte bekannt, egal ob auf den Märkten in Hohenstein-Ernstthal, Glauchau oder Penig. Stammgast war er auch in Limbach-Oberfrohna, wo das „Schlemmerlädchen“ jede Woche stand und unter anderem die rund 200 Gramm schweren, geräucherten Edamer-Käse mit cremiger Füllung anbot.

Immer neue Ideen entstanden

Ende Juni ist aber Schluss mit den Leckereien auf den Märkten. Ihre Vielfalt hat über die Jahre kontinuierlich zugenommen. Schinken, Kräuter oder mediterrane Creme kamen in geschnittenen Käsestücke, die dann kaltgeräuchert ihren besonderen Geschmack bekamen, auch dank einer geheimen Gewürzmischung in den fürs Räuchern genutzten Buchenspänen.

Seit 2004 hatte Gutte mit seiner Familie viel Kreativität und Fleiß bewiesen.

Der Ruhestand steht an

Zuvor war der Langenchursdorfer mehr als 25 Jahre auf dem Bau tätig. Nach weiteren anstrengenden, aber durch die vielen Gespräche mit Kunden auch schönen Jahren auf den Märkten, will er nun in Ruhestand gehen. „Das ist schon lange so geplant“, sagt der 64-Jährige, der sich gemeinsam mit seiner Frau auf die Zeit mit weniger Arbeit freut. Jana Gutte leitet noch bis Monatsende die Kita „Märchenland in Ritterhand“ in Langenchursdorf.

Einen Nachfolger für das Räucherkäsegeschäft auf den Märkten zu finden, sei nicht denkbar gewesen. Denn der Aufwand war schon sehr groß. In der Woche ab 15. Juni ist Rainer Gutte am Mittwoch auf dem Markt in Hohenstein-Ernstthal zu Gast, am Donnerstag in Penig und am Freitag in Limbach-Oberfrohna.

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