Rauchwürste für den guten Zweck: Fleischerei spendet 3000 Euro an Kreisfeuerwehrverband

Fleischerei verkaufte mehr als 5000 Rauchwürste

Oberlungwitz

Rund 5200 Rauchwürste, die zusammen mehr als eine halbe Tonne wiegen, wurden seit November im Rahmen einer Aktion der Fleischerei Heine in Oberlungwitz und dem Kreisfeuerwehrverband verkauft. „Die Nachfrage war zeitweise dreimal so hoch wie zuvor“, sagt Luca Kleindienst aus der Fleischerei, in der genau wie sein Vater Steffen Heine und Großvater Karl Heine eine lange Tradition fortsetzt.

Die Fleischerei rundet auf

Die Idee für eine Aktion mit dem Kreisfeuerwehrverband entstand, weil Luca Kleindienst selbst in Gersdorf in der Feuerwehr ist – genau wie Mario Legies, der wiederum an der Spitze des Kreisfeuerwehrverbandes steht. Gelohnt hat sich die ganze Sache, denn pro verkaufter Rauchwurst wurden 50 Cent gespendet. Am Ende rundete die Fleischerei Heine, die in der Region insgesamt elf Filialen und Verkaufsstellen hat, noch auf. Dadurch gehen nun 3000 Euro an den Verband.

Geld wird für Schulung und den Nachwuchs genutzt

Geplant ist, dass davon eine Schulung für Feuerwehrleute finanziert wird. Dabei soll es um Einsätze mit Landwirtschaftstechnik gehen. „Die Jugendfeuerwehren werden ebenfalls unterstützt“, sagt Mario Legies. Die Übergabe des Spendenschecks hatte er bewusst auf Freitag, den 13. Februar gelegt.

Freitag, der 13. ist auch Rauchmelder-Tag

Der Tag, der für Pech und Unglück steht, ist von den Feuerwehren zum „Tag des Rauchmelders“ gekürt worden. Die Warntechnik kann Unglücke verhindern, denn bei Bränden warnt sie lautstark vor Rauch, den man beispielsweise im Schlaf nicht riechen würde. „Sie gehören in jede Wohnung“, sagt Mario Legies über die Rauchmelder, die für wenig Geld zu haben sind, aber sehr wertvoll sein können.

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