„Russentreffen“ am Sachsenring: Besuchermassen, ein starker Hase und Pläne fürs Jubiläum

Trotz der wetterbedingten Verschiebungen war das Traktortreffen am Sachsenring wieder ein Erfolg mit vielen Hinguckern und Geschichten. Der Termin fürs 20. „Russentreffen“ steht auch schon fest.

Oberlungwitz

Wenn nötig, sind Landwirte eben flexibel. Das beweisen sie nicht nur bei Feldarbeiten, sondern auch beim Feiern.

Denn das „Russentreffen“ am Sachsenring wurde trotz der wetterbedingten Verlegung um eine Woche wieder ein großer Erfolg: Rund 5000 Besucher und mehr als 350 Maschinen meldeten die Veranstalter. „Wir sind wirklich dankbar, dass uns die Leute die Treue gehalten haben“, sagt Thomas Werner vom Organisationsteam, das diesmal Schwerstarbeit zu leisten hatte.

Das Wetter spielte diesmal mit

Dort wo es über Pfingsten viel Sonnenschein und ein Festgelände in Topzustand gab, hatte in der Woche vor Himmelfahrt der viele Mairegen dafür gesorgt, dass eine Schlammschlacht drohte und die Großveranstaltung nicht wie geplant stattfinden konnte.

Mit der Verlegung auf Pfingsten hatten die Macher ein glückliches Händchen und konnten wieder viele Stammgäste, aber auch neue Besucher begrüßen. „Uns ist wichtig, dass es eine Veranstaltung für die ganze Familie ist“, sagt Julia Kretzschmar von der Veranstaltungsagentur Andrea & Partner. Auch Kinder durften selbst Traktor fahren. Streichelzoo, Reiten, Spielangebote und vieles mehr kamen gut an. Fachkundiges weibliches Publikum schwärmte vom Belarus-Traktor in Pink.

Alte Legenden und ein starker Hase

Die Sonderschau der Famulus-Traktoren zog ebenfalls viele interessierte Blicke auf sich, genau wie eine lustige Aktion auf dem „Kampfacker“. Denn dort wo normalerweise die Traktoren den schweren Zugschlitten mit Traktorgewicht den Hang hoch schleppten, wurde am Samstag auch ein Hase angespannt. Eine Junggesellen-Runde und die spontanen Veranstalter machten das möglich – so wie vieles andere auch.

Nächstes Jahr gibt es Grund zum Feiern

Am Rand des Festgeländes hing auch wieder ein Plakat mit einem Ausblick auf das nächste Jahr. Denn da wird nicht nur der Sachsenring sein 100. Jubiläum feiern. Das „Russentreffen“ wird 20 und soll vom 14. bis 16. Mai stattfinden.

Besondere Aktionen sind in Vorbereitung, auch mit Blick auf die Zugwettbewerbe der Traktoren auf dem „Kampfacker“, die noch spektakulärer werden könnten. „Da müssen wir aber erst einmal testen, was da möglich ist“, sagt Thomas Werner, der noch einige weitere Ideen hat.

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