Sachsenderby in der Handball-Regionalliga: Glauchau/Meerane empfängt Freiberg

Zwei Teams, die im Abstiegskampf stecken, treffen am Samstag aufeinander. Welches Problem der HC endlich in den Griff bekommen muss.

Glauchau/Meerane

An der Strafwurf-Marke flattern den Spielern des Handball-Regionalligisten HC Glauchau/Meerane die Nerven. Bei der 24:33-Niederlage beim HC Burgenland brachten sie drei Versuche nicht im gegnerischen Kasten unter. Bei der 26:27-Niederlage gegen Elbflorenz Dresden II vergaben sie einen (vielleicht entscheidenden) Siebenmeter. Zuletzt durften neben den Stamm-Werfern Jannes Kreutz und Tim Drechsel auch Tobias Piller, Nico Cornelius und Hagen Ludwig die Verantwortung bei den Strafwürfen übernehmen. Christian Döhler, der über viele Jahre ein verlässlicher Werfer war, spielt aktuell nur noch in der zweiten Mannschaft des Vereins.

Trainerteam sucht Lösung

Klar ist: Das Problem an der Strafwurf-Marke muss der HC endlich in den Griff bekommen. Wer die Aufgabe am Samstag im wichtigen Heimspiel gegen die HSG Freiberg übernehmen soll, verraten Trainer Oliver Pflug und Co-Trainer Daniel Friese im Vorfeld nicht. Allerdings beschäftigt sich nicht nur das Duo auf der Bank mit dem Thema. „Auch unser Torhüter Ludek Kylisek spricht darüber im Training immer wieder mit den Strafwurf-Schützen“, sagt Daniel Friese vor dem wichtigen Spiel im Abstiegskampf.

Wichtiges Duell im Abstiegskampf

Glauchau/Meerane steht auf dem zehnten Platz (16:28). Die Gäste aus der Bergstadt rangieren an 13. Stelle (14:30). Im Hinspiel, welches erst kurz vor Weihnachten ausgetragen wurde, gewann Freiberg mit 29:28. Im Rückspiel wird eine ähnlich knappe Kiste in einer sicher gut gefüllten Halle erwartet. Anwurf ist am Samstag, um 17 Uhr, in der Sachsenlandhalle in Glauchau.

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