Freital. Der FSV Zwickau wird seiner Favoritenrolle in der dritten Runde im "Wernesgrüner Sachsenpokal" gerecht. Gegen den ambitionierten Oberligisten SC Freital siegten die Schwäne mit 3:0. Vor 1.308 Zuschauern in der "WGF-Arena - Stadion des Friedens" trafen Könnecke, Martens und Startsev. Die Auslosung für das Achtelfinale im "Wernesgrüner Sachsenpokal" findet am Dienstag, dem 15. Oktober, um 16 Uhr im Funkhaus des "Mitteldeutschen Rundfunks" (MDR) statt und wird live gestreamt. Nicht im Lostopf wird die SG Dynamo Dresden vertreten sein. Der Titelverteidiger musste sich Rekordsachsenpokalsieger Chemnitzer FC mit 1:3 nach Verlängerung geschlagen geben.
Neues Trio in Startformation
"Wir werden das Achtelfinale nicht kampflos herschenken", betonte Daniel Wirth, Abteilungsleiter Fußball bei den Freitalern, vor der Partie. Mit Kamenz und Genausch standen zwei Kicker mit einer rot-weißen Vergangenheit auf dem Rasen. Außerdem der erfahrenere Gogia, der vor seinem Wechsel nach Freital unter anderem für den FC Augsburg, den VfL Wolfsburg, Dynamo Dresden und dem 1. FC Union Berlin die Schuhe schnürte. Alle drei traten im ersten Durchgang mehrfach in Erscheinung. So hatte Genausch nach vier Minuten die Führung und Gogia nach einer halben Stunden via Freistoß den Ausgleich auf dem Fuß. Effektiver waren derweil die Zwickauer, welche in der 16. Minute mit ihrer ersten Chance in Führung gingen. Kapitän Könnecke verwandelte eine Herrmann-Vorlage eiskalt.
Martens sorgt für 2:0-Pausenstand
FSV-Sportchef Lenk hatte gewarnt: "Wer denkt, dass wir dieses Spiel im Vorbeigehen gewinnen, liegt völlig falsch. Unser Team muss vielmehr alles in die Waagschale legen, um als Sieger nach Hause zu fahren." Im Vergleich zur 0:3-Niederlage bei der zweiten Mannschaft von Hertha BSC Berlin nahm FSV-Trainer Schmitt Änderungen auf drei Positionen vor. Startsev, Senkbeil und Zimmermann ersetzten Dittrich, Eixler und Pilger. Mitte der ersten Halbzeit übernahm der Viert- gegen den Fünftligist das Kommando und kam zu einigen Chancen, die aber allesamt von Kamenz entschärft werden konnten. In der 39. Minute war der SC-Schlussmann gegen den Schuss von Martens machtlos. Für die tapferen Gastgeber hatte Wessely kurz vor dem Halbzeitpfiff die Möglichkeit, den Anschlusstreffer zu erzielen, Hiemann war jedoch auf dem Posten.
Startsev trifft mit Schlusspfiff
Der FSV Zwickau agierte nach dem Seitenwechsel weiterhin konzentriert, während die Freitaler mutig blieben. Ein Ehrentreffer sollte ihnen nicht glücken. Zwei gute Gelegenheiten diesbezüglich hatte Fluß, welcher erst aus 40 Metern den Versuch unternahm, den vor seinem Tor stehenden Hiemann zu überwinden. Danach prüfte er ihn noch mit einem wuchtigen Freistoß von der Strafraumgrenze. Für die Schmitt-Schützlinge hatte Martens die Chance, um auf 3:0 zu erhöhen. Das übernahm dann in der Schlusssekunde Startsev. Im Verlauf der zweiten Halbzeit wurden Albert, Dobruna, Eixler und Dittrich eingewechselt.
Schwäne fliegen in "Englische Woche"
Für den FSV Zwickau steht eine "Englische Woche" an. Am Mittwoch, dem 16. Oktober, gastieren die Schwäne zum Nachholspiel bei Viktoria 1889 Berlin. Anpfiff im "Stadion Lichterfelde" ist um 19 Uhr. Darauf wurde sich "in Absprache mit allen Beteiligten" geeinigt. Zum eigentlichen Termin musste das Spiel entfallen, weil die FSV-Kicker mit dem Mannschaftsbus in eine Vollsperrung gerieten und mehrere Stunden in einem Stau standen. Vergangene Saison - das Spiel fand übrigens gleichfalls an einem Mittwoch statt - verlor der FSV das Gastspiel in Berlin mit 0:2.
Am Sonntag, dem 20. Oktober, empfangen die Westsachsen den das Tabellenschlusslicht FSV Luckenwalde. Anstoß in der "GGZ-Arena" ist um 13 Uhr. Vor einem reichlichen Jahr ging das FSV-Duell an die Sachsen, welche vor 4.549 Zuschauern mit 2:0 erfolgreich waren. Herrmann und Martens waren damals die Torschützen.
Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.




