Schwäne mit souveränem Sieg im Wintercamp

Somnitz sein Riecher & Dobruna sein Zauberfuß sorgen für den 2:0-Sieg des FSV Zwickau.

Lara

Der FSV Zwickau hat sein erstes Testspiel im Wintercamp in der Türkei gewonnen. Vor 80 Zuschauern auf dem „Topkapi-Football-Center“ besiegten die Schwäne den Wuppertaler SV aus der Regionalliga-Nordost mit 2:0.

Positives Fazit

In der ersten Halbzeit trug sich Maximilian Somnitz in die Torschützenliste ein, nach der Pause tat dies Veron Dobruna. FSV-Trainer Rico Schmitt: „Ich kann bis dato nur ein positives Fazit aus Lara ziehen, sowohl was die Trainingsbedingungen als auch das Spiel gegen Wuppertal anbelangt, wir sind gut dabei.“ Sowohl aus Zwickau als auch aus Wuppertal waren 20 Fans vor Ort.

Somnitz mit dem Instinkt eines Stürmers

Mit Nick Breitenbücher stand zu Beginn das Geburtstagskind auf dem Rasen. Der offensive Mittelfeldspieler beging seinen 24. Ehrentag. In der Startformation stand weiterhin Joshua Putze, der eine solide Leistung zeigte. „Joshua hat weitere Schritte nach vorn gemacht, auch auf dem Feld, wo er teilweise als Zehner agierte, das war schon stark von ihn.“

In einer zähen und chancenarmen ersten Halbzeit gingen die Schwäne durch Somnitz in Führung. Der Innenverteidiger hatte bereits in der 18. Minute die Führung auf dem Fuß, sein Schuss konnte jedoch geblockt werden. „Wir waren dominant und hatten – im Vergleich zu Spielen in der Liga – deutlich mehr Ballbesitz“, so Somnitz, dessen „Torhunger noch lange nicht gestillt ist.“

Die Wuppertaler wiederum gaben drei Torschüsse ab, davon musste Lucas Hiemann allerdings keinen parieren. Dabei schoss Chesron Osstwoud hauchzart am langen Pfosten vorbei.

Einsatzminuten für fast alle FSV-Spieler

Die einzigen beiden Spieler, welche beim ersten Testspiel nicht mitwirken konnten, waren Daniel Haubner und Theo Martens. Letztere wurde geschont und könnte entsprechend für das zweite Testspiel wieder eine Option sein. In der zweiten Halbzeit hatten die Schwäne Glück, als der Schuss von WSV-Stümer Nicolas Hirschberger an den Innenpfosten knallte. Clemens Boldt wäre chancenlos gewesen. Auf der Gegenseite bestrafte Dobruna in der 67. Minute einen kapitalen Abwehrbock von WSV-Torwart Michael Luyambula eiskalt. Der 25-jährige Stürmer schlenzte den Ball von der Strafraumgrenze unhaltbar in die lange Ecke. Danach verwalteten die Sachsen das Spiel souverän, sodass es beim ungefährdeten 2:0-Sieg blieb.

Härtetest gegen Supercup-Sieger

Am 17. Januar duellieren sich der FSV Zwickau mit dem FC Nasaf aus Usbekistan, seines Zeichens amtierender Supercup-Sieger. 2024 holten sie zuletzt den Meistertitel. Insgesamt bringt es der Verein auf Pokal- sowie Supercup-Siege und stemmte einmal den AFC-Cup-Pokal in die Höhe.

Ein echter Härtetest

Zum aktuellen Kader gehören mehrere Nationalspieler. Dementsprechend wird dieser internationale Vergleich – vor allem hinsichtlich der Geschwindigkeit und Intensität – ein echter Härtestest für die Schützlinge von Rico Schmitt. Somnitz erwartet ein „physisches, zweikampfstarkes und ekliges Spiel“.

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