FSV-Sportdirektor Robin Lenk sagte nach dem 2:0-Heimsieg gegen Hertha II: „Wir wissen alle, was am Sonntag in Auerbach auf dem Spiel steht. Für den Verein FSV Zwickau ist es ein sehr wichtiges Spiel.“ Dessen sind sich auch die Spieler bewusst, die mit breiter Brust ins Vogtland reisen und ein klares Ziel haben: „Wir wollen den Pokal zum ersten Mal nach Zwickau holen“, hatte FSV-Kapitän Andrej Startsev, der mit Energie Cottbus bereits zweimal den Brandenburg-Pokal holen konnte, bereits nach seiner Vertragsverlängerung im Oktober verkündet. Am Sonntag, dem 29. März, steht um 14 Uhr in der „Arena zur Vogtlandweide“ der „erste von drei notwendigen Steps“ an – und mit dem VfB Auerbach wartet ein Gegner, welcher die Schwäne vor zwei Jahren zuletzt im Landespokal herausforderte.
„007“ Schmitt wieder auf geheimer Mission
„Der VfB hat eine junge, flinke Mannschaft, die mit einer kompakten Defensive sowie einer geradlinigen Offensive agiert und in den letzten zwei Jahren eine gute Entwicklung genommen hat“, betont FSV-Trainer Rico Schmitt, der am Mittwochabend wieder in geheimer Mission unterwegs war und sich das Spiel der Vogtländer gegen den SC Freital angeschaut hat. Amer Kadric, Felix Hache und Tim Kaiser erzielten beim 3:0 über den Tabellenführer die Treffer allesamt in der ersten Halbzeit. „Freital kam mit den Platzbedingungen überhaupt nicht zurecht und Auerbach hat das – vor allem in den ersten 45 Minuten – eiskalt bestraft und letztlich verdient gewonnen“, so „007“ Schmitt, der von seinen Schützlingen fordert: „Wir müssen - unabhängig der Bedingungen - die Favoritenrolle annehmen und unsere kämpferischen und fußballerischen Qualitäten abrufen.“
Vergoldet der VfB Auerbach seinen März?!
Der VfB Auerbach steht aktuell in der Oberliga auf dem fünften Platz. Das erste Spiel in 2026 ging mit 2:3 gegen den Tabellenzweiten RSV Eintracht 1949 verloren. Anschließend fuhr das Team von Sven Köhler im März fünf Siege sowie ein Unentschieden ein und holte damit 16 von möglichen 18 Punkten. Die erste und bis dato einzige Heimniederlage gab es am ersten Spieltag gegen den VfL Halle 96. Seitdem ging keine der zehn folgenden Partien in der „Arena zur Vogtlandweide“ verloren. Es gab sowohl fünf Siege als auch Punkteteilungen. Bester VfB-Torschütze ist Cedric Graf, der übrigens den 1:0-Siegtreffer im Testspiel gegen den Chemnitzer FC mit einem sehenswerten Distanzschuss erzielte. Mit Ondrej Brejcha steht den Gastgebern ein sehr wichtiger Spieler nicht zur Verfügung. Der VfB-Kapitän sah im Achtelfinale bei der SG Striesen die gelb-rote Karte und ist entsprechend gesperrt.
FSV-Trainer kündigt Rotation im „kleinen Hexenkessel“ an
Bei den Schwänen sind Joshua Putze und Sonny Ziemer nach ihren Verletzungen wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Ob ein Einsatz Sinn ergibt, wird kurzfristig entschieden. Fest steht allerdings, dass es – im Vergleich zum Hertha-Heimsieg – Veränderungen in der Startformationen geben wird: „Die Jungs haben das gut gemacht, trotzdem werde ich wieder rotieren“, verriet der erfahrene Trainer, der aber keine Namen nennen wollte. Es ist aber davon auszugehen, dass Maximilian Somnitz und Lukas Eixler im „kleinen Hexenkessel“ von Beginn an auflaufen werden. Den FSV werden bis 1.000 Fans begleiten.
Nächster neuer Schwäne-Sponsor
Mit der „Spindel- und Lagerungstechnik Fraureuth GmbH“ (SLF) engagiert sich ab sofort ein neuer Partner beim FSV Zwickau. Die Zusammenarbeit mit dem mittelständische Unternehmen basiert auf Verantwortungsbewusstsein und langfristigem Denken – Werte, die sowohl im Spitzensport als auch in der Industrie den Unterschied machen. Markus Droll, kaufmännischer Geschäftsführer der SLF, betont: „Für uns ist es selbstverständlich, gesellschaftliches Engagement vor Ort zu fördern und Verantwortung zu übernehmen. Die Partnerschaft mit dem FSV ist ein klares Bekenntnis zu unserer Region. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und viele spannende Spiele.“
Gemeinsam sollen nachhaltige Impulse gesetzt sowie die Verbindung zwischen Wirtschaft und Sport in der Region weiter gestärkt werden. Andrè Beuchold, Geschäftsführer der FSV Zwickau Spielbetriebsgesellschaft mbH, ergänzt: „Mit SLF dürfen wir unser Partnernetzwerk um ein Unternehmen erweitern, das Innovationsstärke und Bodenständigkeit vereint. Genau diese Kombination passt hervorragend zu unserem Weg.“
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