„Sonnensucher“ locken 15.200 Besucher an: Bilanz einer besonderen Ausstellung

Wismut-Ausstellung in der ehemaligen Baumwollspinnerei erweist sich als Publikumsmagnet und eine der erfolgreichsten Ausstellungen der letzten Jahre in Zwickau

Zwickau

„Seit wir die Marke von 10.000 Besuchern geknackt haben, waren wir mutig und haben gehofft, 15.000 zu schaffen und wir haben es tatsächlich geschafft und an den zwei letzten Ausstellungstagen haben wir mit über 300 Besuchern Rekorde gebrochen“, freute sich Wolfgang Schinko, Vorsitzender des Kunstvereins Zwickau.

Vereinsmitglieder sichern Ausstellungsbetrieb

Vereinsmitglieder und Kunstfreunde waren es, die den Ausstellungsbetrieb vom 10. April bis 26. Oktober abgesichert haben. Organisiert wurde die Ausstellung „Sonnensucher! Kunst und Bergbau der Wismut“ vom Dresdner Institut für Kulturstudien, unterstützt von der Wismut-Stiftung, der Stadt Zwickau und Sponsoren.

Feierlicher Ausklang der Ausstellung am Sonntagabend

„Der Erfolg, wenn er sich unerwartet einstellt, kennt bekanntlich viele Mütter und Väter“, sagte der Kurator Paul Kaiser bei seiner Ansprache zum feierlichen Ausklang der Ausstellung am Sonntagabend, dem 26. Oktober, in der historischen Baumwollspinnerei.

Großes Engagement der zahlreichen Mitwirkenden

„Und in unserem Fall trifft diese Spruchweisheit nun wirklich einmal im wahrsten Sinne des Wortes zu: Denn ohne das außergewöhnliche, inspirierte und ausdauernde Engagement der zahlreichen Mitwirkenden hätte unser Ausstellungsprojekt niemals gelingen können. Gleich ob diese als Ehrenamtler, Dienstleister, Förderer oder Vertreter der Partnerinstitutionen am Gelingen unserer ,Sonnensucher!‘-Ausstellung beteiligt waren – in den sechseinhalb Monaten Laufzeit der Ausstellung ist aus den Beteiligten eine echte Gemeinschaft erwachsen, welche die eigentliche, Seele des Projekts‘ und den Garant des Erfolgs bildete“, so der Kurator.

Herausragende Erfolgsbilanz

Das gemeinsam Geschaffene wurde auch bei einem Film von Ramona Markstein Revue passiert. Kaiser betonte: „Dieser Konstellation und dem wunderbaren Zusammenspiel ist eine herausragende Erfolgsbilanz blicken mit mehr als 15.000 Besuchern, mit über 600 ausschließlich positiven Besucher-Einträge sowie mit einer enormen medialen Resonanz zu verdanken“.

Internationale Aufmerksamkeit

„Die Ausstellung hat Zwickau auch international Aufmerksamkeit gebracht“ so Wolfgang Schinko. Das wird nicht nur beim Blättern im Gästebuch deutlich, auch Kunstvereins-mitglieder berichten, von den Begegnungen mit Besuchern aus der Schweiz, Dänemark und den Niederlanden, aus Österreich, Frankreich, darunter zahlreiche Kunsthistoriker, die extra nach Zwickau kamen, um die „Sonnensucher“ zu sehen. Viele kamen aus anderen Regionen Deutschlands.

Zwickauer Besucherzahlen steigen nach Verlängerung der Ausstellung

„Und erfreulicherweise kamen nach der Verlängerung der Ausstellungsdauer verstärkt auch Zwickauer in die Ausstellung“, so Schinko. Großer Beliebtheit erfreuten sich Experten-Führungen. Paul Kaiser kam auf mehr als 80 Kuratoren-Führungen: „Manche haben mehr als 3,5 Stunden gedauert“. Kunstwissenschaftler und Wismut-Künstler Jürgen Szajny hatte dagegen aufgehört, seine Experten-Führungen zu zählen. Beide freuten sich am Sonntag auf ein Wiedersehen mit Thomas Hennicke, der 2017 als damalige Leiter Abteilung Archive/Dokumentation bei der Wismut, die Ausstellung „Einblicke - Ausgewählte Werke der Wismut Kunstsammlung“ in Zwickaus Domhofgalerie präsentierte.

In Erinnerungen geschwelgt

So wurde am Abend in Erinnerungen geschwelgt, schöne Anekdoten erzählt, über neue Projekte nachgedacht, aber vor allem die Ehrenamtlichen für ihren Beitrag zum Ausstellungserfolg gewürdigt.

Auch interessant für dich