Sopranistin vollbringt in Zwickau das schier Unmögliche – Filmharmonic Night begeistert Tausende

Ein Abend voller Glanz und einzigartigen Künstlern

Zwickau

. Wie passen 230 Jahre Musikgeschichte in ein einziges Filmmusik-Konzert? In dem man zur 19. Filmharmonic Night dem Publikum live die berühmte zweite Arie der Königin der Nacht „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ aus Mozarts letzten Oper „Zauberflöte“ präsentiert - gesungen von der deutsch-amerikanischen Sopranistin Annika Rioux , die das Publikum zu Bildern aus Miloš Formans Meisterwerk „Amadeus“ aus dem Jahr 1984 mit ihrem Gesang verzaubert. „Somit haben wir eine musikalische Spannbreite von 230 Jahren“, erklärt Stefan Fraas, der seit Beginn die musikalische Leitung der Filmharmonic Night innehat.

Musikalisches Wagnis

Zugleich geht Stefan Fraas ein musikalisches Wagnis vor Tausenden Zuschauern in der Zwickauer Sparkasse ein, das gesanglich eigentlich unmöglich ist. „ „Annika Rioux wird jetzt live sowohl die Arie aus Donizettis Oper ,Lucia di Lammermoor‘ als auch den ,Diva Dance‘, den Éric Serra so für den Film ,Das fünfte Element‘ komponiert hat, dass es eigentlich nicht möglich ist, einige der Noten zu singen, da die menschliche Stimme nicht so schnell zwischen ihnen wechseln kann. Also Hals- und Stimmbruch, Annika“.

Das Unmögliche ermöglichen

Und sie schafft das scheinbar Unmögliche mit Bravour. Nach knapp fünf Minuten tobte das Publikum vor Begeisterung, nachdem es zuvor förmlich den Atem angehalten hatte, um keinen Moment dieser außergewöhnlichen Glanzleistung von Solistin und Vogtland Philharmonie zu verpassen.

Ein Abend voller Glanz

Doch nicht nur sie glänzte an diesem Abend. Bei der 19. Filmharmonic Night überzeugten alle Mitwirkenden – von den Solisten Myra Maud und Lewin Blümel über die Voc-a-Bella-Sängerinnen Annett Putz, Henrike Müller-Gräper und Anja Schumann bis hin zur Singakademie Chemnitz. Die enorme stilistische Bandbreite der großen Filmmusik-Hits gepaart mit filmischen Kostproben zum Träumen, Lächeln, Erinnern und Mitwippen, sorgte dafür, dass die Standing Ovations nicht erst am Ende, sondern bereits vor der Pause begannen – etwa für Lewin Blümels eindrucksvolle „I Don‘t Wont To Miss A Thing“-Interpretation aus Armageddon - oder die Tanzeinlage von Voc a Bella zu „I Want You Back“ aus Guardians of the Galaxy.

Mit großen Klassikern

Mit Klassikern wie „Der Herr der Ringe“, „Moulin Rouge“, „Flashdance“, „Spiel mir das Lied vom Tod“und 2“The Da Vinci Code“ begab sich das Publikum auf eine musikalische Reise durch mehrere Jahrzehnte Filmgeschichte. Und selbstverständlich verfehlte auch Dirty Dancing mit „(I‘ve Had) The Time of My Life“ seine magisch-animalische Wirkung nicht: Das Publikum forderte mehrere Zugaben, bekam sie und die Ankündigung, dass eine 20. Jubiläumsausgabe der Filmharmonic Night geben wird – traditionell am Samstag vor dem 1. Advent.

Ein unvergessliches Erlebnis

Die Filmharmonic Night bleibt auch in ihrer 19. Ausgabe ein unvergessliches Erlebnis, das musikalische Leidenschaft und Filmgeschichte auf unvergleichliche Weise miteinander verbindet. Wer die Magie dieses Abends noch einmal erleben möchte, sollte sich die Jubiläumsaufführung im nächsten Jahr auf keinen Fall entgehen lassen.

Tickets

Tickets für die Filmharmonic Night mit Stargast Mark Keller am 28. November 2026 sind ab sofort beim Veranstalter Krauß Event sowie in allen Freie-Presse-Shops erhältlich.