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In der Nacht von Dienstag zu Mittwoch übernachtete der Storch auf dem Kirchturm vor der Vollmond-Kulisse. Foto: Markus Pfeifer
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Störche sammeln sich wieder in größeren Gruppen und suchen Plätze mit Aussicht. In Oberlungwitz bot der Kirchturm dafür jetzt eine besondere Bühne.
In der Region gibt es an einigen Stellen wieder ein untrügliches Zeichen, dass der Spätsommer vor der Tür steht. Störche sammeln sich in größeren Gruppen und sind nicht nur auf Wiesen zu beobachten, wo sie nach Nahrung suchen.
Als Ausguck, aber auch für die Übernachtung, nutzen Störche gern hohe Gebäude. In Oberlungwitz wurde deshalb in den vergangenen Tagen der Turm der St. Martinskirche angesteuert. Neben den Turmkugeln ließ sich „Meister Adebar“ nieder.
Mit über 40 Metern Höhe ist der Turm des Gotteshauses nicht nur ein guter Ausguck. Er ist auch sicher, wenn der Storch die Nacht auf einem Bein verbringt. Mitte der Woche war dann gegen Mitternacht sogar der Mond hinter dem Storch zu sehen.
Im Gegensatz zu anderen Arten nimmt die Zahl der Störche laut Experten zu. Ein Grund könnte der Klimawandel sein. Oft suchen sie dabei die Nähe zur Zivilisation, was aber auch unangenehme Überraschungen bedeuten kann. Im vergangenen Jahr war zu beobachten, dass Schulanfangs-Feuerwerke, die danach teils heftig in der Kritik standen, in der Nähe von Störchen explodierten.
Die Störche fliegen von Mitte August bis Ende September in Richtung Afrika ab. Tausende Kilometer haben sie vor sich und müssen deshalb für die lange Reise Kraft tanken. Manche Störche fliegen die östliche Route über den Balkan und die Türkei. Andere wählen den Weg über Spanien nach Marokko. Im Februar kehren sie dann zurück.
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