Stammzellenspende in Zwickau: Hochschule hilft Michael und Karolin im Kampf gegen Leukämie

Mit einer Registrierungsaktion für Stammzellenspender setzt die Westsächsische Hochschule Zwickau ein starkes Zeichen der Solidarität.

Zwickau

Die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) organisiert gemeinsam mit dem Verein für Knochenmark- und Stammzellspenden e.V. (VKS) am 20. Januar 2026 eine große Registrierungsaktion für Stammzellenspender. Im Mittelpunkt stehen Michael Klose und Karolin Sobe, die beide an Leukämie erkrankt sind und dringend auf eine passende Stammzellspende angewiesen sind.

Registrierungsaktion für Stammzellenspender an der WHZ

Die Registrierung findet von 10 bis 14 Uhr in der Mensa auf dem Campus Innenstadt der WHZ (Kornmarkt 1, 08056 Zwickau) statt.

Wer kann sich als Stammzellenspender registrieren lassen?

Registrieren kann sich jede gesunde Person zwischen 16 und 45 Jahren. Der Registrierungsprozess ist einfach, schnell und schmerzfrei: Mit einem Wattestäbchen wird ein Abstrich aus dem Mundraum genommen. Die Daten werden anschließend anonymisiert in eine Spenderdatei aufgenommen und können weltweit Leben retten. Die Aktion richtet sich nicht nur an Studierende und Mitarbeitende, sondern ausdrücklich auch an alle Bürger aus Zwickau und Umgebung.

Michael Klose kämpft gegen Akute Myeloische Leukämie

Michael Klose leidet an Akuter Myeloischer Leukämie (AML). Er ist Vater von zwei Jungen und erwartet gemeinsam mit seiner Ehefrau im März die Geburt seiner Tochter. Eine passende Stammzellspende ist für ihn die größte Hoffnung auf Heilung.

Karolin Sobe: Absolventin der WHZ braucht Unterstützung

Auch Karolin Sobe kämpft gegen eine akute Leukämieerkrankung. Sie ist Absolventin der WHZ, verheiratet, Mutter von zwei Mädchen und Hundebesitzerin von Neo. Um ihre Krankheit zu besiegen, ist sie auf eine Stammzellenspende angewiesen.

Hochschule Zwickau setzt Zeichen der Solidarität

„Als wir vom Schicksal von Michael und Karolin erfahren haben, hat uns das sehr bewegt und wir wollten gern helfen“, erklärt Claudia Zahn, Pressesprecherin der WHZ. Bereits in der Vergangenheit habe es erfolgreiche Typisierungsaktionen an der Hochschule gegeben. Nun hoffe man erneut auf eine große Beteiligung und darauf, passende Spender für die beiden Betroffenen zu finden.

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