Straßenbau rund um den Sachsenring: Wird alles bis zum Grand Prix fertig ?

Die Motorrad-Weltmeisterschaft auf dem Sachsenring wird wieder eine Herausforderung in Sachen Straßenverkehr und Baustellen.

Sachsenring

Wenn vom 10. bis zum 12. Juli die weltbesten Motorrad-Rennfahrer auf dem Sachsenring bei Hohenstein-Ernstthal zu Gast sind, wird an den drei Renntagen wieder mit über 200.000 Besuchern gerechnet. Deren An- und Abreise ist eine Herausforderung, denn Zehntausende zusätzliche Fahrzeuge werden in der Region unterwegs sein.

Autobahnbau ist die größte Herausforderung

Auf der Autobahn A4 gibt es zwischen Hohenstein-Ernstthal und Glauchau derzeit eine Großbaustelle. Deshalb ist die Auf- und Abfahrt Hohenstein-Ernstthal in Fahrtrichtung Erfurt aktuell gesperrt. Voraussichtlich ab 8. Juli, also kurz vor Beginn der „heißen“ Sachsenringtage, soll sie aber nach Angaben der Autobahn GmbH wieder nutzbar sein. Nach dem Grand Prix wird die Auf- und Abfahrt in Glauchau-Ost gesperrt. Der Anreiseverkehr zum großen Sachsenring-Zentralparkplatz an der Bundesstraße 180 erfolgt vorrangig über die Abfahrt Wüstenbrand der Autobahn A4 sowie über die Autobahn A72 und ihre Stollberger Abfahrten.

Die Bundesstraße 173 ist sehr wichtig

Von Bedeutung für den An- und Abreiseverkehr ist unter anderem auch die Bundesstraße 173 auf der es zuletzt zwei größere Baumaßnahmen gab. Die Umfahrung von Lichtenstein ist zwischen Auersberg und Funkenburg kürzlich fertig geworden. Hier wurde die Oberfläche saniert. Die aktuelle Einbahnstraßenregelung in Oberlungwitz, wo Stromleitungen verlegt wurden, soll spätestens am 7. oder 8. Juli enden.

Nebenstrecke in Gersdorf ist wieder frei

In der Ortsmitte von Gersdorf ist die Hauptstraße aktuell auch wieder befahrbar, ehe sich nach dem Grand Prix noch ein Bauabschnitt anschließt. Hier und auch auf zahlreichen anderen Strecken, darunter auf der B173 in Oberlungwitz und der B180, wird es am Rennsonntag für die Abreise aber Sonderregelungen und Einbahnstraßen geben, damit die Fans schnellstmöglich nach Hause kommen. Das kann wiederum bedeuten, dass der normale Ortsverkehr erschwert fließt und Anwohner auf „Schleichwege“ angewiesen sind. mpf

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