SVZ erneuert Straßenbahnen: Tatra-Flotte wird von Tina abgelöst

SVZ erhält Fördermittel zur Beschaffung moderner Niederflurfahrzeuge

Zwickau

Die Städtischen Verkehrsbetriebe Zwickau (SVZ) erneuern die Straßenbahnflotte – sechs moderne Stadler-Niederflurfahrzeuge vom Modell Tina lösen die Hochflur-Flotte vom Typ Tatra ab.

Vorteile für Fahrgäste

Der Vorteil für Fahrgäste: der Einstieg ist leichter, denn die neuen Bahnen, 30 Meter lang und 2,30 Meter breit, können durchgängig ebenerdig und ohne Stufen betreten werden. Ausgestattet mi einem Fahrerassistenzsystem, erhöht sich die Sicherheit während des Betriebs.

Förderbescheid von 22,5 Millionen Euro

Staatsministerin Regina Kraushaar hat einen Fördermittelbescheid in Höhe von 22,5 Millionen Euro an die SVZ-Geschäftsführung überreicht. „Unsere letzte Fahrzeugbeschaffung ist schon eine Weile her“, sagt SVZ-Geschäftsführer Sebastian Eßbach: „Die Tatra-Bahn kam 1987 nach Zwickau und 1993 kam die Niederflur-Straßenbahn. Nach jetzt über 30 Jahren kann man getrost sagen, dass es Zeit ist für etwas Neues.“

Erneute Investition in die Tatra-Bahn

Bis die neuen Fahrzeuge geliefert werden, wolle man, so Eßbach, für die Zwickauer und Gäste einen stabilen und sicheren Betrieb gewährleisten.“ Und so hat man noch einmal in die Tatra-Bahn investiert. „In zwei Jahren, dann mit 134 Jahren, bekommt die Zwickauer Straßenbahn das erste Mal eine Dame, es wird die Tina von Stadler“, so Eßbach: „Für die sechs Bahnen, die wir beschaffen, haben wir EFRE-Fördermittel beantragt. Es freut uns, dass es nicht nur beim Antrag geblieben ist, sondern das wir den Fördermittelbescheid jetzt erhalten haben. Darüber hinaus steht die Option für 14 weitere Fahrzeuge, um auch die bestehenden Niederflur-Fahrzeuge perspektivisch ersetzen zu können.“

Mobilität für alle

Die EFRE-Förderung von 75 Prozent sei die Grundlage für die Anschaffung der Neufahrzeuge, ergänzt Steve Preißner, kaufmännischer Geschäftsführer der SVZ. Staatsministerin Regina Kraushaar spricht von einem Quantensprung: „Mobilität muss für alle möglich sein. Ich freue mich sehr, dass Zwickau sich diesem Anspruch mit aller Kraft stellt.“

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