Der FSV Zwickau hat – vor dem ersten Heimspiel des Jahres gegen die zweite Mannschaft von Hertha BSC – noch ein weiteres Testspiel bestritten. Gegen den Oberligisten Empor Glauchau gewannen die Schwäne mit 3:0. Vor 197 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz im „Sportpark Meeraner Straße“ traf Lukas Eixler vom Elfmeterpunkt. Außerdem steuerte Sezer – wie schon beim 2:1 im „Wernesgrüner Sachsenpokal“ – einen Doppelpack bei. „Der Test hat seinen Zweck absolut erfüllt und kann als gelungen bewertet werden“, fasst FSV-Geschäftsführer Robin Lenk das Nachbarschaftsduell zusammen.
Fast alle Schwäne wieder an Bord
Gegen Empor Glauchau konnte FSV-Trainer Rico Schmitt – bis auf die Langzeitverletzten Daniel Haubner und Gabriel Figurski Vieira – auf alle Kicker zurückgreifen. Während Kapitän Andrej Startsev und Linksverteidiger Sandro Sengersdorf in der Startformation standen, saßen Theo Martens und Lucas Albert vorerst auf der Bank. Alle vier fehlten zuletzt aus Krankheitsgründen. Die drei Torhüter sowie 19 Feldspieler kamen allesamt im freundschaftlichen Vergleich zum Einsatz und konnten sich somit vor dem Rückrundenstart gegen Hertha BSC II noch einmal zeigen.
Torloser erster Durchgang
Bei den Gastgebern fing Randolf Riesen, welcher einen Großteil der Vorbereitung beim FSV Zwickau absolvierte, an – und dieser hatte in den vergangenen drei Testspielen seinen Torriecher unter Beweis gestellt. Sowohl gegen den SV SCHOTT Jena (4:2) als auch Fortschritt Lichtenstein (6:1) zeichnete sich der Offensivspieler mit einem Doppelpack aus; beim 5:1 gegen den ESV Lokomotive Zwickau war der 20-Jährige einmal erfolgreich. Gegen die Schwäne blieb Riesen ohne Tor.
In der ersten Halbzeit hatten die Schmitt-Schützlinge zwei gute Gelegenheiten. Nach einem Eckball in der 19. Minute köpfte Maximilian Somnitz aus Nahdistanz vorbei, Startsev verpasste nach einer halben Stunden mit einem Distanzschuss die Führung, da Niclas Winter diesen mit einer starken Parade zu verhindern wusste.
Schwäne drehen im zweiten Durchgang auf
Unmittelbar nach dem Seitenwechsel hatte der Empor-Torwart das Nachsehen, allerdings stand Nick Breitenbücher nach einer Albert-Vorlage hauchzart im Abseits. In der 63. Minute ging der FSV dann via Handelfmeter in Führung. Den fälligen Strafstoß verwandelte Eixler eiskalt. Neun Zeigerumdrehungen später knipste Cemal Sezer nach Breitenbücher-Vorlage. Davor hatte Josua von Baer bereits das 2:0 auf dem Fuß. Bei den Gastgebern trat Andre Luge, der jüngst seinen 35. Geburtstag beging, vor dem FSV-Kasten einmal in Erscheinung, konnte aber Clemens Boldt nicht überwinden. Den Schlusspunkt zum 3:0 setzte Sezer mit einem schönen Freistoß. „Nach drei trainingsfreien Tagen war es wichtig, dass die Jungs schnell wieder in den Rhythmus kommen“, so FSV-Sportdirektor Lenk, der ergänzte, dass das vor allem in der zweiten Halbzeit mit den drei Toren eindrucksvoll gelang.
Hoffnung für Heimspiel gegen Hertha II
Wenn das gegenwärtige Wetter bis zum kommenden Wochenende bleibt, steht dem Start für den FSV Zwickau in die Restrückrunde nichts im Weg. „Im Vergleich zu den letzten beiden Wochen ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher, dass wir spielen können. Unsere Jungs – und das hat das Spiel gegen Empor gezeigt – sind richtig heiß auf den Auftakt“, beschreibt Lenk die Stimmung im Team.
Am Samstag, dem 14. Februar, gastiert die zweite Mannschaft von Hertha BSC in der „GGZ-Arena“. Der Anstoß ertönt um 14 Uhr. In der vergangenen Saison siegten die Schwäne mit 2:0. Die Tore vor 4.055 Zuschauern erzielten Veron Dobruna und Eixler.
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