Tiefbrunnen, Beregnung und vieles mehr – Im Gersdorfer Stadion wurde viel gebaut

Vereinsmitglieder haben sich für die Modernisierung der Sportstätte stark gemacht

Gersdorf

Rund 250.000 Euro wurden in das Gersdorfer Stadion an der Plutostraße investiert, wo die Fußballer von Blau-Weiß Gersdorf nun wieder beste Bedingungen vorfinden. Nicht nur die Finanzierung war ein Kraftakt, sondern auch der Bau selbst.

Sportler werden zu Bauarbeitern

Um das Projekt realisieren zu können, waren viel Engagement und Eigenleistung gefragt. „Manche haben zehn Arbeitsstunden geleistet, andere haben 100 Stunden eingebracht“, sagte Abteilungsleiter Thomas Lobe über die Arbeitseinsätze der Vereinsmitglieder. Zaunbau, Fundamente für die neuen Flutlichtmasten, Erdarbeiten und vieles mehr brachten die Hobbykicker zusammen.

Tiefbrunnen für die Bewässerung

Profis mussten ran als ein Brunnen gebohrt wurde, damit künftig genug Wasser für die Beregnung des Naturrasens zur Verfügung steht. Erst in 75 Metern Tiefe plätscherte es wie erhofft. Eine 24 Kubikmeter fassende Zisterne und automatisch gesteuerte Beregner an verschiedenen Stellen des Platzes gibt es nun ebenfalls.

Naturrasen wird bevorzugt

Ein Kunstrasen wäre im Stadion an der Plutostraße finanziell nicht realisierbar gewesen und so viele Kicker sind ohnehin lieber auf einem gepflegten Naturgrün aktiv. Nach der offiziellen Einweihung gingen die Alten Herren auf Torejagd. Zuvor hatten aber auch schon die B-Juniorinnen von Blau-Weiß Gersdorf, die in der Sachsenklasse aktiv sind, auf dem Rasen gespielt.

Abteilung Fußball wieder wachsen

Nachdem es in den vergangenen Jahren für den Gersdorfer Fußball nicht allzu rosig aussah, will die Abteilung nun wieder wachsen. Allein ist das aber aktuell alles andere als einfach, weshalb bei den Männern und im Nachwuchs eine Spielgemeinschaft mit dem FSV Hohndorf gebildet wird. Der ist nur wenige Kilometer entfernt zuhause und verfügt über einen Kunstrasenplatz, der im Winter für Training und Spiele benötigt wird.

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