Unterricht auch an heißen Tagen: Oberschule in Werdau bekommt Klimaanlage

Die Kosten für die Installation der Technik belaufen sich auf 125.000 Euro. Die Anlage soll die Bedingungen in den Klassenzimmern in der obersten Etage verbessern.

Werdau

Die Klassenzimmer im obersten Geschoss der Oberschule im Werdauer Ortsteil Leubnitz sollen eine Klimaanlage erhalten. Sie verbessert – vor allem an warmen Tagen – die Bedingungen für Schüler und Lehrer. Kosten: rund 125.000 Euro.

Investition durch einen Zuschuss

Möglich wird die Investition durch einen Zuschuss aus dem Leader-Programm. Landrat Carsten Michaelis (CDU) übergab kürzlich im Beisein des Landtagsabgeordneten Jan Löffler (CDU) einen Fördermittelbescheid an Oberbürgermeister Sören Kristensen (UL) über 100.000 Euro für das Projekt. Das entspricht einem Zuschuss von 80 Prozent.

Bei Hitze lernen ist nicht optimal

Bei sommerlichen Temperaturen sind die Lernbedingungen alles andere als optimal. Die Räume heizten sich bisher so auf, dass ein geordneter Unterricht mitunter nur schwer möglich war, so die Stadtverwaltung in Werdau. Mit Unterstützung der Leader-Fördermittel kann dies nun anders werden. Davon sollen die Mädchen und Jungen – neben dem Unterricht – zum Beispiel auch bei den Ganztagsangeboten im Bereich Musik profitieren.

Bessere Lernbedingungen für die Schüler

Landrat Carsten Michaelis sagte: „Mit dieser Unterstützung schaffen wir bessere Lernbedingungen und reagieren zugleich auf die klimatischen Herausforderungen. Es ist ein wichtiges Signal für die nachhaltige Entwicklung unserer Schulen.“ Auch Jan Löffler würdigte das Projekt und die erfolgreiche Antragstellung: „Die Leader- Förderung zeigt eindrucksvoll, wie europäische Mittel direkt vor Ort wirken können. Sie eröffnet unseren Kommunen die Chance, wichtige Projekte eigenständig zu gestalten und nachhaltig umzusetzen.“ Oberbürgermeister Sören Kristensen ergänzte: „Mit dieser Förderung investieren wir ganz konkret in bessere Lernbedingungen für unsere Schülerinnen und Schüler. Die Klimatisierung des Dachgeschosses sorgt dafür, dass die Räume auch an heißen Tagen verlässlich genutzt werden können. Gleichzeitig stärken wir damit unseren Schulstandort nachhaltig.“

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