Urgestein des sächsischen Kabaretts kommt nach Limbach

Am 31. Oktober gastiert Ede Sachsenmeyer im Kulturkeller

Chemnitz

Er gehört zum Urgestein des sächsischen Kabaretts. Über 40 Jahren auf der Bühne - davon 20 Jahre in der eigenen Spielstätte in Chemnitz. In den letzten Jahren gastierte er vorwiegend außerhalb auf Bühnen in Sachsen, aber auch bundesweit. Die Rede ist von Ede Sachsenmeyer. Am 31. Oktober um 19 Uhr ist er im Limbacher Kulturkeller zu Gast.

Edes Markenzeichen

Seine Markenzeichen sind der blaue Dederon-Kittel und der gepflegte sächsische Dialekt. Manche sagen, Sachsenmeyer sei ein bisschen dämlich, andere sagen, er sei bauernschlau.

Spaß, Spitze und ein wenig Provokation

In seinen Programmen beweist er allen das glatte Gegenteil - er ist beides. Er kann einfach nicht geradeaus denken. Immer gibt es Abschweifungen, kleine Spitzen und jede Menge Nonsens. Aber oft hockt hinter dem nächsten Spaß eine Spitze, eine Provokation. Louis de Funès hat mal gesagt: Lachen ist für die Seele dasselbe, wie der Sauerstoff für die Lungen. Ede Sachsenmeyer erweitert diese Weisheit und sagt: Lachen ist für den Kopp dasselbe, wie Bier für die Kehle.

Seit 1996 in Chemnitz tätig

Hinter der Kultfigur Sachsenmeyer steckt Stephan Dettmeyer. Der Geophysik-Ingenieur war bis 1987 Technologe im Bauwesen, anschließend studierte er Literatur in Leipzig und Philosophie in Dresden. Von 1989 bis 1996 war er Geschäftsführer eines Busreiseunternehmens, seit 1996 ist er als Kabarettist in Chemnitz tätig.

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