Der Kampf um die Punkte beginnt wieder: Der VfB Empor Glauchau startet am Sonntag in die neue Saison in der Fußball-Oberliga. Los geht‘s auswärts beim ZFC Meuselwitz. Was ist alles neu?
Gegner: Im Vergleich zur Saison 2025/26 warten fünf neue Gegner auf den VfB Empor. Mit dem FC Eilenburg und dem ZFC Meuselwitz gibt es zwei Absteiger aus der Regionalliga. Meuselwitz gehört zu den Top-Favoriten. Für ein großes Zuschauerinteresse wird Aufsteiger SG Dynamo Dresden II sorgen. Dazu gesellen sich mit dem SSC Weißenfels und dem 1. FC Frankfurt zwei weitere Neulinge. Der VfB Empor beendete die letzte Saison auf dem neunten Platz.
Junge Spieler kommen aus U 19-Teams
Zugänge: Zu den prominentesten Neuzugängen gehören Tom Fischer vom FC Eilenburg und Finn Hetzsch vom FC Erzgebirge Aue. Fischer soll eine wichtige Rolle im Abwehrzentrum einnehmen. Hetzsch, der im Nachwuchs schon in Glauchau und Waldenburg gespielt hat, kann die Offensive bereichern. Weiterhin neu sind Torwart Noah-Joel Hoffmann (Greifswald), Außenspieler Ole Barthel (Rudolstadt) und Innenverteidiger Bryan Dreschsel (Lok Zwickau). Dazu kommen Talente aus umliegenden U 19-Teams wie Cedric Wimmer und Levi Noel Klose (vom Chemnitzer FC), Phil Suske und Noah Fynn Mey (vom FSV Zwickau) sowie Cedric Weißbach (vom VFC Plauen).
Duo übernimmt nach Karriereende neue Aufgaben
Trainerstab: Nico Quade bleibt nach dem Gewinn des Sachsenmeistertitels (2025) und dem sicheren Klassenerhalt in der Oberliga (2026) weiter Coach. Unterstützung bekommt Nico Quade künftig von zwei Akteuren, die letzte Saison noch auf dem Platz standen. Jonas Mack übernimmt Aufgaben des sportlichen Leiters. Marian Albustin packt als Co-Trainer mit an. Dazu teilte der Verein auf seinem Facebook-Kanal mit: „Der Schritt vom Spieler zum Co-Trainer ist die logische Fortsetzung seines Weges bei unserem Verein. Wir freuen uns, dass Marian seine Erfahrung, seine Mentalität und seine Leidenschaft künftig an unsere Mannschaft weitergibt.“
Stellenwert: Nach dem Abstieg der Handballer des HC Glauchau/Meerane von der Regionalliga in die Oberliga ist der VfB Empor das sportliche Aushängeschild. Die Kicker fahren – im Gegensatz zum HC – weiter zu Gegnern in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Interessant wird, ob sich die Konstellation auf die Zuschauerzahlen auswirkt. Zum Start warten einige Kracher-Heimspiele – am 13. September gegen Plauen und am 26. September gegen Dresden II. Sie finden weiter sonntags statt.
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