Das Material stammt in diesem Jahr von Bauhof und Landschafts- und Objektpflege Bayer. Dekoriert wurde das Gebinde mit vier großen Laternen, vier Holzsternen und erstmals besonders großem Weihnachtsbaumschmuck in Form von riesigen Kugeln, Herzen und Zuckerstangen. Die Spendenaktion "Weihnachtskugelstoßen" des Lions Club Crimmitschau-Werdau an den letzten Wochenenden und des EGN-Baumarkts machten die Anschaffungen möglich.
In der Innenstadt findet vom 11. bis 14. Dezember der Weihnachtsmarkt statt. Der Bummel über den Markt ist an allen vier Tagen zwischen 11 und 20 Uhr möglich. Das Bühnenprogramm startet jeweils 14 Uhr. Es wird vor allem von Vereinen, Schulen und Kindertagesstätten aus der Stadt an der Pleiße gestaltet. Musikalische Höhepunkte: Am 11. Dezember (ab 17 Uhr) lässt die Band "Happy Feeling" unter anderem Pop-Weihnachtsmusik erklingen. Einen "Hutz'nobend mit den Oberlandbub'n" gibt es am 13. Dezember (ab 18.30 Uhr). Der Weihnachtsmann ist jeden Tag zwischen 14 und 18 Uhr an seiner Hütte unter dem Weihnachtsbaum anzutreffen, wo er Wunschzettel entgegennimmt.
Die Türen des Rathauses stehen am 13. Dezember zwischen 15 und 18 Uhr für Weihnachtsmarkt-Besucher offen. Im Stadtverordnetensaal gibt es von Kreismusikschule musikalische Unterhaltung - bei Kaffee, Stollen und Plätzchen. Mitarbeiter beantworten Fragen zur Geschichte des Verwaltungsgebäudes, welches von den Werdauern gern als "schönstes Rathaus Sachsens" bezeichnet wird. Goldschmiedearbeiten und weitere Dekoartikel können erworben werden. Zu den Mitmachangeboten gehört die Möglichkeit des Gravierens.
Besondere Tradition am dritten Advent
Eine besondere Tradition wird am 14. Dezember und damit am dritten Adventssonntag in der Stadt an der Pleiße fortgesetzt. 17 Uhr werden die Kerzen am Kranz mit dem Friedenslicht aus Bethlehem entzündet. Anschließend wird es von hieraus in der Region verteilt - das Engagement von Jens Kunze macht es möglich. Der Werdauer nimmt das Licht Jahr für Jahr in Leipzig entgegen und bringt es auf den Weihnachtsmarkt in seiner Heimatstadt.
Ausstellung im Winterwunderland
Zur besinnlichsten Zeit des Jahres verwandelt sich das Stadt- und Dampfmaschinenmuseum in Werdau in ein wahres Winterwunderland. Bis zum 11. Januar wird die traditionelle Weihnachtsausstellung gezeigt. Im Erdgeschoss erwartet die Besucher ein ganz besonderer Schatz: Der "Großrückerswalder Weihnachtsberg" wird in einem eigenen Raum eindrucksvoll in Szene gesetzt. Umrahmt wird dieses kunstvolle Ensemble von filigraner erzgebirgischer Holzkunst und stimmungsvollen Wintergemälden des Werdauer Malers Erich Müglitz (1895-1975), die die Atmosphäre vergangener Winter in einfühlsamen Bildern einfangen. Als weiterer Besuchermagnet gilt der Werdauer Krippenweg, der sich ebenfalls im Erdgeschoss entfaltet. Das aufwendig gestaltete Ensemble besteht aus zehn liebevoll gearbeiteten Stationen und wurde von den Künstlern Norbert Kühnel und Hans Wunsch aus Lindau eigens im Auftrag des Museums erschaffen. Über sieben Jahre hinweg entstand dieses außergewöhnliche Werk, das biblische Szenen der Weihnachtsgeschichte inmitten historischer Werdauer Gebäude zeigt. So wird etwa die Geburt Christi in einem alten Laubenganghaus in der Burgstraße dargestellt, die Hirten finden ihren Weg durch einen Hinterhof am Markt, und die Heiligen Drei Könige erscheinen in der Webergasse 20. Die Weihnachtsgeschichte wird dadurch auf poetische Weise Teil des alltäglichen Lebens in Werdau. Auch die Räume der Dauerausstellung im Obergeschoss sind festlich eingebunden. Das Thema Weihnachten zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Museum und lädt zum Entdecken, Staunen und Innehalten ein - ein Angebot für einen Besuch in der ganzen Familie. Von Sonntag bis Donnerstag ist von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Zusätzlich öffnet das Museum an den drei Adventssamstagen (jeweils 13 bis 17 Uhr) und am zweiten Weihnachtsfeiertag (10 bi 16 Uhr)
Weihnachtssterne
Sie sind seit vielen Jahren in der Adventszeit nicht mehr wegzudenken: Die Werdauer Weihnachtssterne, die Jahr für Jahr in der Werbemanufaktur Werdau GmbH produziert werden. Mittlerweile gibt 21 verschiedene Motive - alleine von Werdau. Hinzu kommen dutzende weitere von Kirchen, Sehenswürdigkeiten oder traditionellen Fahrzeugen der Region. Hergestellt werden die knapp neun Zentimeter großen Sterne aus dünnem Flugzeugsperrholz. Für Mediengestalterin Louisa Jähring ist die Vorlagenerstellung und Produktion im Laser zur Herzensangelegenheit geworden. Gleich drei neue Motive hat die 19-Jährige in diesem Jahr entworfen: Die katholische St.-Bonifatius-Kirche, die Werdauer Stolpersteine und das Leubnitzer Eisenbahnviadukt. "Die Vorlage für letzteres ist ein großes Wandgemälde aus der Gaststätte Zum Leubnitzer.
Traditionelles Weihnachtskonzert am Nikolaustag
Kleine und große Musiker präsentieren ein abwechslungsreiches Programm: Der Förderverein der Kreismusikschule "Clara Wieck" lädt zum traditionellen Weihnachtskonzert ein, welches am Samstag (6. Dezember) in der Stadthalle in Werdau statt gefunden hatt: Solisten und Ensembles waren ebenso zu hören wie die jüngsten Künstler von der musikalischen Früherziehung. Auch der Weihnachtsmann hat es sich nicht nehmen lassen, dem Konzert einen Besuch abzustatten. Das Konzert, welches der Förderverein der Musikschule organisiert, findet in der Stadthalle statt. Beginn ist 16 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.




