Wie der Callenberger Frisör in den Kalender kommt

Zum Jahresende stellt der Fotozirkel des Beratungszentrums „Halt“ wieder regionale Kalender vor. In Callenberg gibt es ein besonderes Thema

Callenberg

Selbst kleine Orte waren früher reich an Geschäften. Bäcker und Fleischer, aber auch ein Spielwaren- und ein Schuhgeschäft gab es einst in Callenberg als es noch ein „eigenes“ Dorf war. Heute gehört es zusammen mit Meinsdorf, Langenberg, Falken, Langenchursdorf, Reichenbach und Grumbach zu einer Gemeinde, in der überall viele Geschäfte verschwunden sind.

Beim Frisör ist es noch wie früher

Im Friseursalon von Markus Nitzsche in Callenberg ist die Welt aber noch in Ordnung. Ein Teil des Geschäfts präsentiert sich dabei sogar im historischen Ambiente. Im Jahr 1909 wurde es eröffnet. Die Möbel, die bis heute hier stehen, kamen nur wenige Jahre später dazu. „Auf dieser Seite schneide ich Männern die Haare“, erklärt Markus Nitzsche. Nebenan gibt es noch den deutlich moderneren Teil des Salons, wo die Damenkundschaft hübsch gemacht wird.

Der Kalender widmet sich den Callenberger Geschäften

Im neuen Kalender des Beratungszentrums darf Markus Nitzsche im historischen Salon-Teil nicht fehlen. Mit dabei sind beispielsweise auch das Sägewerk Langenchursdorf, das einstige Landwarenhaus Callenberg und vieles mehr. Auf jeder Seite des Kalenders, der auch im Friseursalon erhältlich ist, werden jeweils ein historisches und ein aktuelles Foto gezeigt.

Kalender gibt es auch für andere Orte

Der Fotozirkel des Beratungszentrums für Soziales „Halt“ in Hohenstein-Ernstthal ist regelmäßig in der Region unterwegs und macht viele Fotos. So hat „Kalender-Macher“ René Ilausky genug Material für die Kalender, die es schon seit vielen Jahren gibt. Für 2026 gibt es neben dem Callenberger Kalender auch noch Kalender mit Hohenstein-Ernstthaler Gaststätten, Ausflugszielen in Limbach-Oberfrohna und rund um die einstige Straßenbahn und Oberlungwitz.

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