Zwei Haftbefehle nach Handel mit Betäubungsmitteln in Zwickau erlassen

Nach Polizeikontrolle und Wohnungsuntersuchung wurden zwei syrische Staatsbürger einem Haftrichter vorgeführt

Zwickau

In Zwickau konnten zwei Tatverdächtige gestellt werden. Ihnen wird der Handel mit Betäubungsmitteln vorgeworfen.

Drogenhandel am Zwickauer Hauptbahnhof

Einem Beamten der Bundespolizei fiel am Donnerstagmorgen ein Handel mit Betäubungsmitteln auf, der im Bereich des Zwickauer Hauptbahnhofs zwischen drei zunächst unbekannten Personen stattfand. Die Bundespolizei kontrollierte daraufhin zwei 19-jährige, syrische Staatsangehörige, von denen einer rund 16 Gramm Cannabis mit sich führte. Bei der Befragung räumten sie den Handel mit Betäubungsmitteln ein.

Wohnungsdurchsuchung

In Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft durchsuchten Beamte des Reviers Zwickau die Wohnung eines Tatverdächtigen und wurden fündig: Rund zwei Kilogramm Marihuana, knapp 200 Gramm Haschisch, 92 Gramm Kokain und 50 Tabletten Tramadol wurden aufgefunden. Zudem wurden knapp 5.000 Euro Bargeld in szenetypischer Stückelung, eine griffbereite Machete, ein Baseballschläger, ein Messer sowie zwei Tierabwehrsprays sichergestellt.

Vorläufige Festnahme und Haftbefehl

Der 19-jährige Wohnungsinhaber und ein 25-jähriger Tatverdächtiger – ebenfalls syrischer Herkunft – der sich in der Wohnung aufhielt, wurden vorläufig festgenommen. Sie wurden am Freitag einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl gegen beide erließ.

Dritter Beteiligter aus polizeilichen Maßnahmen entlassen

Bei der Durchsuchung der Wohnung des anderen 19-Jährigen wurden keine Betäubungsmittel gefunden, sodass er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen wurde. Es wurden mehrere Mobiltelefone und ein Laptop sichergestellt.

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