Zwickauer Notarzt kämpft gegen Krebs: Spendenaktion für Helfer des Weihnachtsmarkts im Erzgebirge

Als Haus- und Notarzt half Lutz Reinhold über Jahre hinweg unzähligen Menschen in der Region Zwickau. Auch als Beschallungstechniker des Schwarzenberger Weihnachtsmarktes engagierte er sich. Nun braucht er selbst Unterstützung – eine Spendenaktion soll helfen.

Reinsdorf, Schwarzenberg

Dr. Lutz Reinhold aus Reinsdorf kämpft gegen Krebs. Eine Spendenaktion will helfen - jetzt zeigt die Region ihre Solidarität mit dem beliebten Notarzt.

Mitorganisator des Schwarzenberger Weihnachtsmarktes und Notarzt in Westsachsen

Wer auf dem Schwarzenberger Weihnachtsmarkt schon einmal die Musik genossen hat oder in Reinsdorf einen Hausarzttermin brauchte, kennt seinen Namen: Dr. Lutz Reinhold. Über Jahre war er als Hausarzt, Notarzt und engagierter Beschallungstechniker des regionalen Weihnachtsmarkts aktiv. Oft ehrenamtlich, immer mit großer Hingabe.

Schockdiagnose Krebs im August

Im August dieses Jahres dann der Schock: Darmkrebs im fortgeschrittenen Stadium, mit Metastasen in Leber und Lunge.

 

"Er war immer für andere da - jetzt braucht er uns"

Um Dr. Reinhold in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, hat die Zwickauerin Melanie Fust eine Spendenaktion auf der Plattform GoFundMe gestartet. Sie schreibt:

"Viele kennen Lutz nicht nur als Arzt, sondern auch als die musikalische Seele des Schwarzenberger Weihnachtsmarkts. Jetzt steht er vor seinem schwersten Einsatz - und wir möchten ihm etwas zurückgeben."

Enorme körperliche und seelische Belastung und viele Kosten

Die Krankheit und die laufenden Therapien bedeuten nicht nur eine enorme körperliche und seelische Belastung für den Mediziner, sondern auch eine erhebliche finanzielle.

Viele der begleitenden Behandlungsformen, die seine Genesung unterstützen könnten, werden nicht vollständig von der Krankenkasse übernommen. Gleichzeitig fällt sein Einkommen als Notarzt derzeit weg.

"Jede Spende - egal wie klein - kann ihm und seiner Familie helfen, diese schwere Zeit zu überstehen", so Melanie Fust weiter.

"Lasst uns gemeinsam zeigen, dass er nicht allein ist"

In der Region ist der Zuspruch bereits groß: Zahlreiche Menschen teilen den Spendenaufruf in den sozialen Netzwerken.

"Lasst uns zeigen, dass die Gemeinschaft, der er so oft geholfen hat, jetzt für ihn da ist." - heißt es in dem Aufruf.

Spendenaktion online abrufbar

Die Spendenkampagne ist über GoFundMe erreichbar. Auch wer nicht spenden kann, wird gebeten, den Aufruf weiterzuverbreiten: https://gofund.me/05daa3324.

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