Beamte der Chemnitzer Verkehrspolizeiinspektion kontrollierten am Mittwoch auf der A72 in der Nähe der Anschlussstelle Chemnitz-Süd in Fahrtrichtung Leipzig einen Kleintransporter. Dabei stellten sie fest, dass der 48-jährige Fahrer die zulässige Lenkzeit in erheblichem Maß überschritten und damit verbunden die erforderlichen Ruhezeiten unterschritten hatte.

 

Den, im Fahrzeug angebrachten, digitalen Fahrtenschreiber hatte der 48-Jährige nicht genutzt. Die ausgefüllten Arbeitszeitnachweisblätter waren falsch. So kam bei der Auswertung durch die Polizisten zutage, dass der Fahrer in den zurückliegenden Tagen knapp 25 Stunden Lenkzeit ohne Ruhezeit, bei einer Fahrtunterbrechung von lediglich knapp 5 Sunden aufzuweisen hatte. Der Mann fuhr teilweise 15 bis 19 Stunden am Tag.

 

Gegen den 48-Jährigen wurden zwei Ordnungswidrigkeitsanzeigen gefertigt. Ihm droht ein Bußgeld in Höhe von 3 000 Euro. Außerdem stellten die Beamten bei dem Kleintransporter eine Überladung von mehr als 20 Prozent (730 kg) fest. Hier versuchte der Kleintransporter-Fahrer die Transportunterlagen mit den Gewichtsangaben zu verbergen, was aber nichts brachte. Dies zog erneut ein Ordnungswidrigkeitsanzeige gegen den Fahrer nach sich. Die Weiterfahrt des Kleintransporters wurde untersagt.