Die hohen Energiepreise betreffen uns alle. Um Kosten einzusparen und eine Notsituation im Winter zu vermeiden, hat die Bundesregierung Maßnahmen beschlossen. Beispielsweise sollen Gebäude wie der Kölner Dom oder das Brandenburger Tor nicht mehr beleuchtet werden, auch die Schaufenster muss ab 22 Uhr dunkel und Ladentüren geschlossen bleiben, damit die Wärme nicht nach draußen dringen kann. In allen öffentlichen Gebäuden darf die Raumtemperatur nicht über 19 Grad steigen.

 

Es wird kalt in der Uni

Diese Maßnahmen hat nun auch der Rektor der Technischen Universität Chemnitz in einem öffentlichen Rundschreiben kundgetan. Demnach heißt es, dass Arbeitsräume für eine körperlich leichte Tätigkeit nur bis 18 Grad Celcius beheizt werden soll, Treppenhäuser und Flure dagegen gar nicht. Aus Wasserhähnen soll ab Oktober nur noch kaltes Wasser fließen. Aber was heißt das nun für uns Studenten? Gehört Frieren während der Vorlesung ab jetzt zum Alltag?

 

Tee und Kleiderschichten gefragt

19°C als Höchsttemperatur hört sich erst einmal nicht kalt an, doch wenn man 90 Minuten in einem Vorlesungssaal sitzt und sich nicht großartig bewegen kann, kühlt man schnell aus. Das heißt dann wohl, dass man demnächst in vielen Rucksäcken nicht nur Laptops und Bücher finden wird, sondern auch das ein oder andere zusätzliche Kleidungsstück. Thermobecher mit warmen Getränken wie Tee und Kaffee sind dann auch eine gute Möglichkeit, sich warmzuhalten, denn Frieren und sich in der Folge daraus vielleicht noch erkälten, möchte wohl niemand.