Fußball-Regionalligist Chemnitzer FC startet am Donnerstag (19 Uhr , Mommsenstadion Berlin) in das Punktspieljahr 2023. Gegner ist der Tabellenvorletzte Tennis Borussia Berlin. Wer oberflächlich auf die Tabelle schaut, könnte falsche Schlussfolgerungen ziehen. Zwar hat der kommende Gegner aktuell nur 8 Zähler auf dem Konto, trotzte aber zuletzt dem Berliner AK ein 0:0 ab. In der Winterpause lief zudem bei Tennis Borussia das Personalkarussell auf Hochtouren. So kamen ein neuer Cheftrainer und ein neuer sportlicher Leiter. Zudem wurden im Kader 13 Neuzugänge verkündet.

 

Einige Spieler fehlen

"Es wird eine schwierige Aufgabe für uns, denn Tennis Borussia hat sich aus meiner Sicht stabilisiert. Wir müssen alles abrufen, damit es ein erfolgreiches Spiel für uns wird", sagte CFC-Cheftrainer Christian Tiffert, der auf die verletzten Okan Kurt , Max Roscher und Ulrich Michel verzichten muss. Auch Tobias Müller sowie Dominik Pelivan dürften keine Alternativen sein. Die Himmelblauen fahren mit der Empfehlung in die Spree-Metropole, seit acht Spielen nicht verloren zu haben. Damit hat sich die Tiffert- Elf vorübergehend auf den vierten Platz des Regionalliga-Klassements geschoben. Der Rückstand auf Spitzenreiter den FC Energie Cottbus, der aktuell ein Spiel mehr als der CFC absolviert hat, beträgt fünf Zähler.

 

Tiffert klopft keine Sprüche

Diese Konstellation feuert natürlich die Sehnsüchte der Fans an, am Ende die Meisterschaft holen zu können. Doch Tiffert denkt gar nicht daran, diesbezüglich einen Scheitel anzulegen. "Wir waren zu Ende der Hinrunde sehr gut unterwegs, dass möchten wir natürlich jetzt mitnehmen. Allerdings bin ich kein Trainer, der in den Medien Sprüche klopft. Ich möchte vielmehr machen, Trainingseinheiten intensiv nutzen und Spiele erfolgreich bestreiten", meinte der Coach.