Chemnitz. Chemnitzer FC hat seine zweite Pflichtspielniederlage in Folge kassiert. Nach der Pokalpleite gegen Bischofswerda unterlag das Team von Cheftrainer Christian Tiffert am Freitag in der Regionalliga Nordost zu Hause dem FSV Luckenwalde 1:2 (1:1). Es entwickelte sich vor rund 3.700 Zuschauern von Beginn an eine muntere Veranstaltung, da beide Seiten auf ein Abtasten verzichteten. In der 13. Minute stiefelte Leon Damer auf der rechten Seite los, beförderte das Spielgerät auf den Kopf seines Teamkollegen Stanley Keller, der aus Nahdistanz zur Chemnitzer Führung vollendete. Kurz darauf brannte es kurzzeitig in der Chemnitzer Box, doch mit vereinten Kräften verhinderte die Hintermannschaft des CFC einen zeitigen Ausgleich. Die Tiffert-Elf hielt allerdings die Drehzahl hoch und ließ sich immer wieder am gegnerischen Sechzehner sehen. So zog Damer in der 25. Minute ab, schoss allerdings knapp über das Gebälk.

 

Gäste werden stärker

 

 

Die Gäste aus Brandenburg ließen sich aber nicht einschnüren und sorgten auf dem Rasen nach eiern halben Stunde vielmehr für ein leichtes spielerisches Übergewicht . Nachdem Stanley Birke noch einen Ball parieren konnte, kam Luckenwalde durch Niklas Geisler zum 1:1. (42.). Kurz vor der Pause war es FSV -Akteur Simon Gollnack, der den Ball knapp neben das Chemnitzer Gehäuse platzierte. Zur Pause kam es bei Chemnitz zu einem verletzungsbedingten Wechsel . Stanley Birke musste in der Kabine bleiben, für ihn nahm der erste 16-jährige Clemens Boldt den Platz zwischen den Pfosten. es dauerte keine fünf Minuten, als er den Ball aus dem Netz holen musste. Er konnte einen Distanzschuss von Christian Flath nicht entschärfen.

 

Berger humpelt vom Platz

 

 

Tiffert nahm nun eine Änderung des taktischen Spielsystems vor und schickte Kingsley Akindele für Roman Eppendorfer aufs Feld. Tiffert versuchte dann, mit einer taktischen Umstellung mehr Struktur in das Spiel zu bringen, was jedoch nur bedingt gelang. Nach einer reichlichen Stunde versuchte Nils Lihsek sein Glück aus der Distanz, zog jedoch ohne die notwendigen Präzision ab. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff humpelte Robert Berger verletzt vom Platz und musste von der Bank aus zusehen, wie Luckenwalde den Sieg über die Zeit brachte.