In der Welt der Influencer und Social-Media-Persönlichkeiten gibt es eine Vielzahl von Kanälen, die das Leben und die Erfahrungen ihrer Familien teilen. Einer dieser Kanäle, "8 Passengers", hat in letzter Zeit jedoch viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, aber nicht aus positiven Gründen. Dieser Artikel wirft einen genaueren Blick auf den kontroversen Familyblogger-Kanal und die problematischen Aspekte, die ihn umgeben.

 

Der Anfang einer besorgniserregenden Geschichte

"8 Passengers" ist ein YouTube-Kanal, der von der alleinerziehenden Mutter Ruby F. geführt wird. Auf den ersten Blick erscheint der Kanal wie viele andere, die das alltägliche Familienleben dokumentieren. Ihr rigoroser Erziehungsstil lässt jedoch Alarm schlagen.

Viele Kinder haben den Satz "Unter meinem Dach gelten meine Regeln" in ihrem Leben gehört, bei Ruby F. gibt es diese Regeln auch, nur ein wenig anders …

In einem Youtube-Video erzählt sie Folgendes: "Du dringst in meinem Raum ein. Das ist mein Gefühl: Nein. In diesem Haus bekommst du keine eigene Privatsphäre/keinen eignen Raum, denn der Raum gehört mir. Wenn du Raum brauchst, musst du dir selbst ein Haus besorgen. Das gehört mir! Und solange du hier wohnst, ist es mein Job, alles über dich zu wissen. Du darfst rein gar nichts verstecken oder Geheimnisse vor mir haben. Nicht in meinem Haus. Seht ihr, wie fürsorglich das ist?" Ich für meinen Teil sehe keine fürsorgliche Mutter, sondern einen Menschen, der keine Verantwortung für andere Menschen, vor allem für Kinder, tragen sollte. Kinder benötigen ihre eigene Privatsphäre, in Deutschland steht die kindliche Privatsphäre sogar im Gesetzbuch.

Nicht nur die Mutter erfährt alles von ihren Kindern, sondern auch ihre Zuschauer. Das betrifft auch die Textnachrichten, die ihre Kinder mit anderen schreiben, die die Mutter dann vor den Zuschauern ausbreitet.

 

Der "Beanbag-Skandal"

Ein damaliger Skandal erregte die Öffentlichkeit - der sogenannte "Beanbag-Skandal". Beim Beanbag-Skandal hat der ältere Bruder seinen jüngeren Bruder in der Nacht aufgeweckt und ihm gesagt, dass sie ins Disneyland fahren würden. Als herauskam, dass dies ein Witz war, wurde der jüngere Bruder traurig. Was hat der ältere Bruder als Strafe bekommen? Hausarrest? Playstation-Verbot? Keinen Nachtisch? Der ältere Bruder wurde als Strafe von seiner Mutter aus seinem eigenen Zimmer herausgeschmissen und musste im Wohnzimmer sieben Monate lang auf einem Sitzsack schlafen. In einem Youtube-Video auf dem Familyblogger-Kanal erzählt er: "Mein Zimmer wurde mir für sieben Monate weggenommen und du hast es mir erst vor ein paar Wochen wiedergegeben. Ich schlafe auf einem Sitzsack seit Oktober." Seine Mutter sitzt neben ihm, lacht und findet es lustig. Sie merkt nicht, was für eine grausame Mutter sie ist.

 

Ruby lässt ihre Kinder absichtlich verhungern

Was Ruby F. auch großartig findet, ist, wenn sie ihren Kindern kein Essen gibt. Alle Kinder sind unabhängig ihres Alters für ihr Essen verantwortlich. Ihr 6-jähriges Kind hatte einmal vergessen, sich Essen in die Schule mitzunehmen. Daraufhin hatte die Lehrerin der Mutter geschrieben, ob sie etwas zu Essen für ihr Kind in die Schule bringen könnte. Ruby antwortete, dass die Kinder selbst für ihr Essen verantwortlich sind. In einem anderen Video hat das Kind die Mutter kurz vor dem Weinen angerufen, dass es Hunger und nichts in die Schule mitgenommen hat. Die Mutter reagierte darauf, indem sie ihrem kleinen Kind berichtete, dass sie sich jetzt einen leckeren Snack holen wird. Wenn die Kinder ihr Essen vergessen, hofft sie auch, dass niemand von den Klassenkameraden und Klassenkameradinnen dem Kind Essen gibt, damit es daraus lernt.

Ein weiteres unerklärliches Ereignis ist, dass sich ihr 3-jähriges Kind selbst den Wecker stellen soll. 3-jährige Kinder können schon einige Dinge erledigen, aber die Uhr lesen und sich einen Wecker stellen? Ihrem anderen Kind hat Ruby gedroht, dass sie den Kopf des Kuscheltieres ihres Kindes mit einer Schere abschneiden wird.

Da fragt man sich als Person doch, ob das Jugendamt davon nichts mitbekommen hat, oder? Doch, hat es. Es wurde bereits oft dem Jugendamt gemeldet, aber es wurde öffentlich nichts dagegen unternommen.

 

Der Wendepunkt, der alles veränderte:

Am 30. August dieses Jahres nun der entscheidende Wendepunkt. Ein 12-jähriges Kind von Ruby F. hat Schutz bei den Nachbarn gesucht, die daraufhin 911 anriefen. Der Nachbar berichtete: "Es ist gerade ein 12-jähriger Junge vor meiner Tür, der nach Hilfe gefragt hat. Und er sagt, er ist von einem der Nachbarhäuser gekommen und wir wissen, es gibt Probleme in diesem Haus. Er ist abgemagert und hat Klebeband um seine Beine. Er ist hungrig und durstig. Ruby F. ist der Name seiner Mutter. Die andere ist Jodi H. und sie lebt zwei Häuser weiter. Seine Knöchel sind voll mit Klebeband, aber er will uns nicht sagen, warum. Er hat auf beiden Knöcheln Klebeband. Dieser Junge wurde offensichtlich … Ich denke, er wurde … er wurde festgehalten, er ist voll mit Wunden. Er sagt, dass das, was mit ihm gemacht wurde, ist seine Schuld."

Wenn ich den Notruf höre, bekomme ich Gänsehaut, ich habe Tränen in den Augen. Es gibt Kinder, die jede Menge schrecklicher Taten von ihren Eltern und Mitmenschen ertragen mussten. Diese Kinder sind Überlebende. Das Kind, das zu dem Nachbar gefesselt gerannt ist, weil es Nahrung und Wasser brauchte, ist ein Überlebender. Die Kinder, die mit dieser schrecklichen Mutter aufgewachsen sind, sind Überlebende.

Der Junge, der Hilfe gesucht hat, wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sich herausstellte, dass er stark unterernährt war. In den öffentlichen Unterlagen steht, dass er unter medizinischer Aufsicht beobachtet wird aufgrund seiner Unterernährung und Schnittwunden, die er von Seilen erlitten hat, während er gefesselt war.

Mutter vor Gericht

Die Polizei hat nach den anderen Kindern gesehen und es stellte sich heraus, dass ein anderes Kind ebenfalls unterernährt war und auch ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Ruby und Jodi wurden beide festgenommen. Was den Vater betrifft, sind keine Informationen bekannt. Es steht allerdings fest, dass er damals vor der Trennung seine Frau im Internet verteidigt hat.

Am Freitag stand Ruby vor dem Gericht. Vor Gericht gibt Ruby ihren Kindern die Schuld, sie erzählt, ihr 3-jähriges Kind hat sich Pornos angeschaut, ein anderes Kind soll anscheinend mehrere Jahre Personen sexuell missbraucht haben. Meiner Meinung nach erfindet die Frau Geschichten, um ihre Kinder auseinanderzutreiben und schlecht hinzustellen. Die insgesamt sechs Kinder haben also noch mehr psychisch zu kämpfen und ich wünsche mir sehr, dass es, auch wenn es Zeit braucht, die Kinder überleben werden.

 

Die Sicherheit von Kindern ist die oberste Priorität

Die Sicherheit und das Wohlergehen der Kinder sollten immer an erster Stelle stehen. Es ist wichtig, dass Eltern, Influencer und die Gesellschaft als Ganzes diese Angelegenheiten ernst nehmen und sicherstellen, dass Kinder in einer gesunden und unterstützenden Umgebung aufwachsen können. Letztendlich sollte die Liebe und das Wohl der Kinder immer im Mittelpunkt stehen, unabhängig davon, ob sie auf einem YouTube-Kanal vorgestellt werden oder nicht.