Es ist das letzte Heimspiel der aktuellen Verbandsliga-Saison für die Handballerinnen des Zwönitzer HSV gewesen und es war ein Erfolg. Die Mannschaft um Trainer Steven Szpetecki hat einen 23:17 (12:8)-Sieg gegen die Tabellenzweiten der SG LVB Leipzig eingefahren. Dieser Heimsieg wiegt doppelt, denn es ist der erste nach einer langen Durststrecke. Wie HSV-Präsident Ralf Beckmann sagt, zeige das Ergebnis jetzt, dass viel mehr Potential in der HSV-Sieben steckt, als der vorletzte Tabellenplatz aussagt.

 

Überragende Abwehrleistung

Beckmann spricht von einer durchgängig starken Abwehrleistung und insgesamt einer guter Effizienz in der Chancenverwertung. Man hatte die Messestädterinnen über die 60 Minuten gut im Griff. "Wir haben eine überragende Abwehrleistung gezeigt, egal ob im Mittelblock oder auf außen. Wir haben zusammengespielt und wir waren bissig und die Gegner hatten es schwer, bei uns durchzukommen", sagt Laura-Jane Mosel, die mit 6/4 Toren beste Torschützin des Zwönitzer HSV war.

 

Spiel verdient gewonnen

Im Angriff habe man gekämpft bis zum Schluss: "Das Spiel haben wir denke ich verdient gewonnen und es tut gut auf den letzten Metern und es ist auch gute für den Kopf, gegen die Zweitplatzierten zu gewinnen." Was mit entscheidend war, so Ralf Beckmann: "Wir hatten eine gute Besetzung im Team und haben relativ fehlerfrei gespielt. Die Frauen sind gut ins Spiel reingekommen und haben ihren Vorsprung gut verwaltet. Es war insgesamt eine gute und solide Leistung." Die 1:0-Führung nach 48 Sekunden sollte tatsächlich die erste und letzte Führung der Gästedamen sein. Die HSV-Frauen haben ausgeglichen und sind mit 3:1 selbst in Führung gegangen und die hat man nicht mehr aus der Hand gegeben.

 

Endstand 23:17

Nach 23 Minuten Spielzeit 10:4 für die Gastgeberinnen und mit einer soliden 12:8-Führung ging es in die Halbzeit. Nach Wiederanwurf setzte man weiter fort und erarbeitete sich eine 19:10-Führung bis zur 40. Minute und am Ende stand der 23:17-Sieg.