Zwönitz. Die Sachsenliga-Handballer des Zwönitzer HSV stehen weitermit leeren Händen da - auch beim Aufsteiger Concordia Delitzsch II gab es für die Mannschaft um Trainer Vasile Sajenev nichts zu holen. Das Auswärtsspiel ging aus Zwönitzer Sicht deutlich mit 20:27 (10:13) verloren. Nach fünf Saisonspielen mit fünf Niederlagen stehen die Zwönitzer aktuell mit 0:10 Punkten abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz.

 

Guter Start gegen Delitzsch

Gegen Concordia Delitzsch sind die HSV-Männern durchaus gut gestartet und lagen nach acht Minuten mit 3:1 vorn und auch nach der Anfangsviertelstunde hatte man noch einen hauchdünnen Vorsprung beim 6:5. Das ohnehin schon angekratzte Nervenkostüm der Zwönitzer ist dann weiter strapaziert worden, denn Tommy Löbner verletzte sich zu dem Zeitpunkt am Fuß und musste das Spiel beenden. Der Rückraumspezialist hatte bis dahin zweimal aus dem Feld heraus und zweimal vom Punkt getroffen.

 

Niederlage war absehbar

Im weiteren Spielverlauf waren die Angriffe des HSV zu fehlerbehaftet, man leistete sich immer wieder Fehlabspiele und scheiterte am Keeper der Gastgeber. Und die haben sich mit dem 11:7 (27.) einen Vier-Tore-Vorsprung erarbeitet. Beim 13:10 für Delitzsch ging es in die Kabine. Nach Wiederanwurf schien es für die Zwönitzer etwas besser zu laufen und man schaffte in der 42. Minute den 14:15-Anschlusstreffer. Doch anstatt am Ball zu bleiben und den vielleicht den Ausgleich zu erzielen, hat man die Gastgeber mit Angriffsfehlern förmlich eingeladen zu einem 4:0-Lauf zum 19:14 (47.). Den Erzgebirgern ist es danach nicht mehr gelungen aufzuschließen und so stand am Ende die 20:27-Niederlage.