Zwönitz. Im Sachsenliga-Derby gegen das Juniorteam des EHV Aue haben die Männer des Zwönitzer HSV nur die erste Halbzeit auf Augenhöhe gestalten können. Im Endeffekt musst man sich vor heimischer Kulisse mit rund 200 Zuschauern 22:36 (13:16) geschlagen geben.

 

Rote Karte wird angezweifelt

Wie HSV-Trainer Vasile Sajenev sagt, könne man mit der Leistung der ersten Halbzeit zufrieden sein auch wenn die Chancenverwertung nicht so optimal gewesen ist. Es hat sich in den ersten 30 Minuten ein spannendes und schnelles Spiel entwickelt mit knappen Spielständen. Die rote Karte, die HSV-Spieler Leo Bauer nach knapp 25 Minuten Spielzeit bekam, zweifelt sein Coach an. Das sei niemals Rot gewesen, so seine Sichtweise. Leo Bauer habe einen Auer Spieler eingeholt und lediglich abgedrängt.

 

Chancen wurden nicht genutzt

Nach der Pause haben sich die Hausherren gleich zu Beginn zu viele Fehler erlaubt und somit war das Spiel quasi weg, wie Sajenev erklärt. Eine Überzahlsituation hat man nicht genutzt und der erste Siebenmeter in Halbzeit zwei landete neben dem Tor. Die Gäste aus Aue haben die Chance genutzt, um mit einem 3:0-Lauf auf 13:19 (34.) zu erhöhen. Trotz einer Zwönitzer Auszeit änderte sich nicht viel, die Fehlerquote ist weiter hoch geblieben und spätestens nach dem 15:24 (41.) durch den Auer Nico Planken waren die Messen gelesen. In der letzten Viertelstunde schraubten die Auer ihren Vorsprung immer weiter in die Höhe.