Monique Woiton (48) kandidiert für die FDP. Die Angestellte wurde in Köthen geboren. Sie ist verwitwet und Mutter einer Tochter.

Warum bewerben Sie sich um ein Mandat für den Bundestag?

Unsere Gesetzgebung erlaubt es jedem sich selbst einzubringen. Mit meiner Kandidatur, meinen Erfahrungen und Ideen möchte ich dies tun und dabei auch anderen Mut machen, sich aktiv am Prozess der Gestaltung unseres Zusammenlebens zu beteiligen.

Was brennt Ihnen besonders unter den Nägeln? Was möchten Sie in Ihrem Wahlkreis verändern?

Unsere Kinder und Jugendlichen brauchen eine Bildung von Kita über Schule bis hin zu Ausbildung oder Studium, die sich an aktuellen Erfordernissen orientiert. Regionale Ausbildungs- und Studiermöglichkeiten und bessere Freizeitangebote halten die Jugend in der Region. Aber auch die Senioren müssen wir mitnehmen: mit Schulungen für digitale Angebote, aber auch dem Recht auf analoge Dienstleistungen, wenn die digitale Vernetzung fehlt. Barrierefreiheit, Mobilität, menschenwürdige Gesundheitsvorsorge und Pflege sind weitere Themen.

Wofür wollen Sie sich auf Bundesebene besonders engagieren?

Zum einen für die Anbindung der Region an den Schienenfernverkehr, schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren für den Ausbau der Infrastruktur (Straße, Schiene, Radwege, Netzanbindung). Zum anderen möchte ich die soziale Gerechtigkeit und die Generationengerechtigkeit verstärkt in den Fokus rücken.

Wie wird sich die Bundesrepublik in vier Jahren verändert haben?

Ich wünsche mir, dass es uns gemeinsam gelingt, soziale Gerechtigkeit zu schaffen, damit jeder Mensch die gleichen Chancen hat, sich zu entfalten. Menschen, die Spaß daran haben Verantwortung zu übernehmen, die ihre Kreativität und ihre Ideen nutzten, um ein für alle besseres Umfeld zu schaffen mit Werten wie Anstand, Respekt, Hilfsbereitschaft, Dank, Toleranz und Freiheit. Politik soll dabei lediglich einen Rahmen vorgeben, in dem das Miteinander allgemeinverbindlich geordnet ist, ohne dabei bis ins kleinste Detail zu regeln.